Was es noch gibt ...
Die große LIFT-Seite von Hartmut Helms auf Gerds-Musicpage: Hartmuts
Mosaiksteine. Völlig neu strukturiert!


Bitte anklicken!
... mit "seiner" LIFT-Live-Story, rare Singles, Autogrammkarten, Reprints, Gedanken zu Wolfgang Scheffler, Liveberichte mit Fotoserien:
Gesellschaftshaus "Hoppenz", Elsterwerda, Konzertbericht und Fotos 26.10.1977
Kulturhaus Plessa, Fotos vom Konzert Dezember 1981
Kirche Lomnitz, Konzertbericht 29. September 2006Kirche Lomnitz, Konzertbericht 29. Juni 2007
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von links: Peter Michailow, Jens Brüssow,
Werther Lohse, Bodo Kommnick, Yvonne Fechner
LIFT - eine im Osten sehr bekannte Gruppe, die im Westen leider nur wenige
zu kennen scheinen.Aber damit befinden sie sich in "bester" Gesellschaft, wenn
man z.B. von den Puhdys, Karat und den Prinzen absieht. LIFT feiern ihr
30-jähriges Bestehen am 28. Januar 2003 mit einer Geburtstagsparty
und ihren Fans in Berlin. Wer Näheres hierüber wissen möchte:
Bitte dem Link "www.lift-rockballaden" unten folgen. Die Gruppe
hat eine sehr bewegte Geschichte hinter sich, denn der Gründer der
Gruppe, Gerhard Zachar und der damalige Sänger, Henry Pacholski,
verunglückten 1978 während einer Polen-Tournee bei einem Autounfall
tödlich. Manch andere Gruppe wäre daran zerbrochen.
Nach etlichen
Umbesetzungen gelang es dank des jetzigen Bandleaders Werther Lohse mit
ihrem hohen Anspruch an sich selbst, poetischen Texten, ausgefeilten Melodienbögen
und ihrem sympathischen Auftreten die Herzen vieler Fans wieder zu gewinnen.
Dass es auch gewisse Verbindungen zu KARAT gab, beweist die Tatsache,
dass der frühere Bassist dieser Gruppe, Henning Protzmann (bei
Karat 1986 ausgeschieden), später bei LIFT einstieg und dieser Formation
bis Ende 2000 angehörte. Werther ließ im fantastischen Buch
von Jürgen Balitzki "electra, Lift, Stern Combo Meißen
- Geschichten vom Sachsendreier" (rechts im Bild, bitte anklicken)
durchblicken, dass ihn Henning mal für Karat gewinnen wollte. Wer
mehr über Hintergründe im Musikgeschäft der früheren
DDR wissen möchte, kann sich nach dem Lesen ein hervorragendes Bild
machen, welch enorme Schwierigkeiten zu überwinden waren, bis z.B.
Plattenproduktionen, öffentliche Auftritte oder gar Tourneen in den
Westen mit Genehmigung der staatl. Stellen endlich Wirklichkeit werden
konnten. In dem Buch sind viele aufschlussreiche Interviews von Mitgliedern
der drei Gruppen sowie Henning Protzmann zu lesen. Apropos "Sachsendreier":
Wenn drei namhafte Gruppen gemeinsam auftreten, kommt in diesem Fall eine
äußerst interessante Mischung heraus. Empfehlenswert.
Gerd Müller.
Folgende Rezension fand ich auf amazon.de:
"Kundenrezensionen
Daumen ganz weit oben..., 21. April 2001
Rezensentin/Rezensent: Anja E. aus HGW
unplugged, wie der Name verspricht: ein Live-Mitschnitt. Wunderbar gewählt
hierzu der Ort des Events:die Dorfkirche in Lomnitz bei Dresden, ganz
in der Nähe des Ursprungs. Werthers überragende Stimme, die
ihren Klang gerade in einer Kirche Vollendung findet, wird hier von sanften
Gitarren-, lieblichen Mandolinen- und Klaviertönenbegleitet. Mit
bewusstem Verzicht auf Drums und Bässen hebt sich diese Produktion
von anderen ab. Schön auch, dass unter den 15 Titeln der CD 6 neue
Werke vorgestellt werden, die wir bisher nur auf Konzerten genießen
konnten. Gewohnt wunderschöne Lieder mit schöngeistigen Texten.
Wieder mal ein Zeichen für die Lebendigkeit der Band, die uns hoffentlich
noch lange erhalten bleibt. Zur Bewertung dieser CD hebe ich die Daumen
ganz nach oben und warte sehnsüchtig auf die nächste.
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