Aviv Geffen - Info


Eine packende Liveversion des israelischen Superstars!

Mitbringsel aus München

T-Shirt




Promo-CD



Promokarte von Target Concerts


 

Seine erste CD in englischer Sprache (2009)


Inhalt:

1. Black & white
2. It was meant to be a love song
3. Berlin
4. It' s alright
5. Heroes
6. It' s cloudy now
7. October
8. Now or never
9. The one
10. Forest in my heart

Die beiden Blackfield-CDs


Inhalt

CD1:
1. Open mind. 2. Blackfield 3. Glow 4. Scars 5. Lullaby 6. Pain 7. Summer 8. Cloudy now *9. The hole in me 10. Hello *

CD 2
1. Perfect world 2. Where is my love? 3. Cloudy now (Live) 4. Videotrack zu Blackfield

Blackfield II
Blackfield II (16.02.2007)

1. Once 2. 1000 people *3. Miss U 4. Christenings 5. This killer 6. Epidemic 7. My gift of silence 8. Some day *9. Where is my love? *10. End of the world
* = Anspieltipps



Website von Aviv Geffen

MySpace

Die Website Blackfield: Hier ...
Blackfield in MySpace: Mehr ...
(hört euch da nur z.B. "1000 People an", toll!
Juwelenseite Blackfield

Website Porcupine Tree

Aviv Geffen (Support Nena-Tour 2010) 17.04.2010, Bamberg, Jako-Arena

Fotoserie in

Ja, es war in der Hauptsache Aviv Geffen, der mich interessierte, auch wenn er als Support zum Nena-Konzert nur dreißig Minuten spielen durfte. Zum Nena-Auftritt habe ich einen gesonderten bebilderten Bericht verfasst: hier ...

Aber so hatte Aviv im Gefolge der Nena-Tour endlich die Aufmerksamkeit, die ihm gebührt und und Nena muss man für ihren guten Geschmack und den Mut danken. Sie schwimmen ja beide gern gegen den Strom.

Er ist nach wie vor ein Geheimtipp. In Israel ist er ein Superstar in des Wortes wirklicher Bedeutung. Hierzulande ver(sch)wendet man diesen Begriff bereits, wenn jemand nicht von der Bühne fällt, wie z.B. in DSDS. Und In Israel ist er auch Friedensaktivist.

Klasse war's, das komplette Minikonzert fotografieren zu dürfen. Und Aviv legte sich mit der halben "Blackfield"-Band seines Freundes Steven Wilson (> Porcupine Tree, Blackfield) mächtig ins Zeug. Er ist ja auch Mitglied und Sänger dieser Formation. Stimmlich war er sehr gut drauf und seine Show zog auch die Nena-Fans in den Bann. Den langen Laufsteg, der in den großen Zuschauersaal ragte, nutzte er, um sich und seinen im Konzertverlauf entblößten hageren Body - mit den Friedenssymbolen - zu präsentieren. Da hätte Arnie Schwarzenegger nicht mal ein müdes österreichisches Lächeln übrig gehabt.
Voller Einsatz ist für Aviv normal und sich am Boden zu wälzen, natürlich singender Weise, stellt für ihn überhaupt kein Problem dar.

Im Verlauf des Konzerts erklangen folgende Songs:

The One
Now Or Never
Black And White
It's Alright
Mr. Down And Mrs. High
The End Of The World
Cloudy Now
It Was Meant To Be A Love Song

Er sang, ja er durchlebte die Songs mit einer Hingabe, dass man fasziniert "mitlitt".

Ein TV-Bericht aus "TTT" (ARD) mit beeindruckenden Interviewausschnitten aus dem Jahr 2009 zeigt ihn vor seiner Deutschland-Tour. Man bekommt eine Gänsehaut, wenn man hört und sieht, dass er kurz vor dem gewaltsamen Tod von Yitzhak Rabin noch für ihn gesungen hatte und ihn begrüßte. Minuten später knallte ein Schuss. Ein Leitspruch von ihm: "Ich glaube nicht an intelligente Bomben, sondern an intelligente Menschen". Hier das Interview ...

Aus Kulturnews.de:

"...Der Neffe des früheren israelischen Verteidigungsministers Moshe Dajan und Kriegsdienstverweigerer der ersten Stunde war 1996 Gastgeber eines Friedenskonzertes, als der israelische Ministerpräsident Yitzhak Rabin hinter der Bühne von einem jüdischen Fundamentalisten erschossen wurde. Israel hat sich von diesem Mord politisch noch immer nicht erholt - und Geffen arbeitet sich bis heute lyrisch und künstlerisch daran ab. (jw) ..."

Man spürt, dass Aviv Geffen seine Mission unbeirrt durchzieht. Man kann ihm nur alles Glück dabei wünschen!

Einige YouTube-Clips:

"Black & white"

"It's cloudy now",
eine ekstatische Liveversion! Zum Schluss demolierte er seine Gitarre - in alter Who-Manier. Hier sieht man auch, welche Fankulisse für ihn normal ist.

Dass er auch perfekt das Keyboard bedienen kann, zeigt er bei diesem
Blackfield-Song "Glow",
den er auf seine Weise wunderbar interpretiert.

Gerd Müller

Aviv Geffen 22.01.2009 München, Ampere

Fotoserie in


Ich kenne Aviv Geffen erst, seitdem ich mich mit der Band "Blackfield" befasste. Siehe meine Juwelenseite. So kam die Nachricht von Target gerade recht. Und für diesen israelischen Superstar ist natürlich eine neue Juwelenseite fällig gewesen. Aber Aviv Geffen solo erlebte ich noch nie live. Das sollte sich am 22. Januar 2009 ändern ...

links Steven Wilson, rechts Aviv GeffenDas Medieninteresse für die lediglich vier deutschen Tourtermine (Berlin, Hamburg, Köln und München) war in Anbetracht des rebellischen Rockstars aus Israel und der sich häufenden Hiobsbotschaften aus dem Gazastreifen beträchtlich. Dies war auch dem Kulturmagazin der ARD "Titel, These, Temperamente" vom 11.01.2009 ein Interview mit Aviv Geffen wert. Verständlich, dass die Körperkontrolle beim Ampere in München neben der Muffathalle durch die Security äußerst gewissenhaft vorgenommen wurde. Zunächst war ein Support angesagt, eine noch relativ unbekannte Band namens Kintopp aus München. Der Schlagzeuger konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht mitwirken, so dass die beiden Gitarristen schöne Songs auf der akustischen Gitarre vortrugen. Schade, dass sich viele Zuschauer noch so viel zu sagen hatten. Es hätte ein genussvoller, besinnlicher Auftakt zum Hauptact werden können.

Der 35-jährige Aviv Geffen wird seiner Rolle als Friedensaktivist nicht nur durch das CND-Friedenssymbol als Tattoo an seiner Schulter, dem Gitarrengurt und mittels Halskette gerecht. Er ist davon 100%ig überzeugt, er durchlebt sie, ist Wehrdienstverweigerer und nimmt persönliche Risiken in Kauf. So kommen Morddrohungen immer wieder vor. Interessant zu wissen, dass er Großneffe des Kriegshelden Moshe Dajan ist. In der letzten Zeile von "Heroes", einer neuen Komposition, heisst es z.B. "Don't send your boy, when the country calls you." - "Schick deinen Sohn nicht hin, wenn dein Land ihn ruft". Das sagt alles.

Zurück zum Konzert. Die Bezeichnung 'Ampere', dem Auftrittsort mit wunderschönem Ambiente, ist bekanntlich die Maßeinheit für die Stromstärke und die sprang sofort auf einen gut gelaunten, manchmal wieselhaft auf der Bühne sich bewegenden Geffen über. Nicht selten meinte man allerdings, er suche "Halt" am Mikrofon, das er zu würgen schien. Sein Freund und Begleiter Steven Wilson, der zusammen mit Aviv Geffen noch die Formation "Blackfield" führt, schien gleichfalls "elektrisiert". Aus deren Repertoire entlehnte man etwa die Hälfte der 17 Songs. Klar, denn die Blackfield-Band war schließlich auch noch präsent. Die übrigen Songs komponierte Geffen. Einige waren schon älteren Datums, wie das 1993 komponierte "Clowdy now", das er im Original in den Neunziger Jahren auf hebräisch sang. Übrigens kann man fast alle früheren ca. 14 CDs über einen israelischen Versand oder ebay noch bestellen. Seine erste englischsprachige CD erscheint im Frühjahr. Mit rauchiger Stimme, hingebungsvoll und leidenschaftlich sang er sich seine oft seufzenden Lieder von der Seele. Das konnte auch mal eine Hommage auf eine Freundin sein, die er in Berlin kennen lernte. Oder die "Fucked up Generation". Steven Wilson hielt sich, wie es sich für einen Gaststar gehört, vornehm zurück. Dennoch oder gerade deshalb hatte er sichtlich Spaß an diesem Abend, bearbeitete wieder perfekt seine Gitarre und sang auch einen Song solo. Man darf sich auf eine neue Tour im Herbst mit ihm freuen.

Zwischendurch wurde es Aviv (die Fans wussten es ja ...) "erwartungsgemäß" zu warm auf der Bühne. Der schmächtige, diesmal nur um den Augenbereich auffällig geschminkte Sänger sprang auf ein höheres Bühnenelement, zog sein Shirt aus und hatte wieder diebischen Spaß an dieser Einlage. Und so sang es sich dann bis zu den beiden Zugaben auch "erleichtert".

Leider war das Konzert mit ca. 70 Minuten sehr kurz, doch es waren immerhin 17 Songs, die natürlich nicht den oft epischen Charakter von Porcupine-Stücken aufwiesen. Der Eintrittspreis war jedoch so günstig gestaltet, dass sich auch unter diesem Aspekt niemand beschweren brauchte. Der Sound war hervorragend ausgesteuert. Kein Wunder, denn es war wieder der Porcupine Tree-Sound-Kreator Ian Bond am Werk, mit dem wir uns vor dem Konzert zusammen mit Thomas Bohnet unterhalten konnten. Die Lightshow stand dem in nichts nach. Zusammenfassend war es ein hautnahes und unter die Haut gehendes Liveerlebnis. Schätzungsweise über 350 Fans gingen hoch zufrieden nach Hause. Aviv wird das intime Ambiente sicher genossen haben - diesmal nicht vor zig-tausend Menschen, wie er es in Israel gewohnt ist. Nachzutragen wäre noch, dass die Anwesenden kostenlose T-Shirts mit dem Touraufdruck, Plakate und eine Promo-CD von Aviv Geffen ausgehändigt bekamen. Wo erlebt man das heute noch?

Unsere 460 Kilometer Hin- und Rückfahrt haben sich für diesen wunderschönen und beeindruckenden Auftritt absolut gelohnt.

Setlist:

Black & white, It's alright, Miss U, October, Now or never, Once, Glow, The forest in my heart, Silence, Were is my love, Blackfield, Pain, Berlin, The one, End of the world. Zugaben: Heroes, Cloudy now.


Das Review von Eva (www.musicmirror.de) mit ausführllicher Darstellung und vielen tollen Fotos sowie YouTube-Sequenzen.

Langes Audiointerview, das Eva mit Steven Wilson führte ...

Drei Videoclips in YouTube: Eins - zwei - drei ...

Gerd Müller


"Liebe Medienpartner und Freunde des Hauses,

Die Ereignisse im Gaza-Streifen überschlagen sich und die schon Anfang Dezember angekündigte Tour von Israels Popstar Nr.1 AVIV GEFFEN gewinnt unerwartet an zusätzlicher, trauriger Aktualität. Denn in seiner israelischen Heimat ist der 35jährige Popmusiker nicht nur ein mit Goldplatten und Preisen dekorierter Popstar, der dort locker Stadien mit 40 000 Besuchern füllt, sondern nicht zuletzt auch ein engagierter Friedensaktivist, der auch zum aktuellen Vorgehen der israelischen Armee klare Worte findet. Seit Jahren tritt Aviv Geffen für friedliche Lösungen und den Dialog der Konfliktparteien ein.

Am Dienstag, 13. Januar lädt die Public Relations-Agentur SGRS Group (Kontakt ist Ursula Seeböck-Forster (public-relations@seeboeck-forster.de und 089-649 10 350) zum Pressegespräch und Fototermin ins Hotel Adlon in Berlin ein (Achtung es sind nur noch wenige Slots frei). Ansonsten steht Aviv Geffen aber auch am 13. Januar in Hamburg (17 bis 18.30 Uhr, Restaurant Insel am Alsterufer) zum Gespräch bereit.
Darüberhinaus gibt es auch die Möglichkeit, den Musiker am Telefon (Phoner) zu interviewen.Interessenten sollten sich bitte rasch bei mir melden. Danke!

Begleitet wird Aviv Geffen (oben rechts) vom britischen Rockmusiker STEVEN WLSON, dem Kopf der angesagten Progressive-Rock-Band PORCUPINE TREE. Im Jahr 2000 hatten sich Geffen und Steven Wilson in Israel angefreundet und wenig später das gemeinsame Projekt Blackfield gegründet. Nach zwei Platten war man 2006 und 2007 jeweils auch live in Deutschland unterwegs. Vor kurzem war Aviv Geffen bei uns im Vorprogramm der US-amerikanischen Mercury Rev zu sehen.


Im Januar kommt der israelische Musiker nun erstmals mit eigenen Headline-Shows nach Deutschland. Wobei ihn sein Freund Steven Wilson, begleiten wird. Das Treffen dieser zwei kreativen Köpfe der internationalen Prog-Rock-Szene wird das Highlight der Livesets sein. Am 6. März 2009 wird übrigens mit “Insurgentes” (Kscope/SPV, Plattenfirmenkontakt: Stan@Gordeonmusic.de) Steven Wilsons erstes Soloalbum erscheinen.

Schon Aviv Geffens erster Song „Cloudy Now“ löste 1993 einigen Wirbel aus und wurde vom israelischen Radio verbannt. Der 4. November 1995 war dann ein einschneidender Tag im Leben von Aviv Geffen. Der israelische Popstar hatte gerade auf einer Bühne in Tel Aviv für den Frieden gesungen, Premierminister Yitzhak Rabin hatte ihn nach dem Auftritt umarmt und nur wenige Minuten später wurde Rabin erschossen. Eine Woche später sang Geffen auf derselben Bühne wieder für den Frieden, bekleidet mit einer kugelsicheren Weste. Seitdem klingt alles, was er singt, noch ein bisschen trauriger und melancholischer. Seinen naiven Glauben für den Frieden habe er verloren, sagt Geffen. Umso entschlossener kämpft er dafür. Mit seinen provokanten Songs gegen den Krieg und Gewalt, den Zweifeln an den alten Werten, wurde der mit seinen Maskeraden gelegentlich an den jungen Bowie erinnernde Musiker, rasch zum Superstar in Israel.

Nach 14 hebräischen Alben wird im Frühjahr 2009 Aviv Geffens erste englischsprachige Platte erscheinen. das unter der Produzenten-Ägide von Star-Producer Trevor Horn eingespielt Werk sollte zahlreiche neue Fans außerhalb Israels einbringen.

Mehr Infos unter www.avivgeffen.co.uk und www.myspace.com/avivgeffen