David hat eine deutschsprachige Website.
Bitte Banner anklicken! 12.01.2007

Die Supergruppe gibt's leider schon lange nicht mehr. Doch es
gibt einen Grund zum Feiern:
Am 25. Mai 1985, also vor 20 Jahren, veröffentlichten die
Dire Straits ihr fünftes Studio-Album "Brothers in Arms",
das später ihr bekanntestes und eines der meistverkauftesten
Alben und ein Meilenstein in der Pop-Musikgeschichte werden sollte.
Zum Jubiläum kam ein Re-Release als SACD/CD heraus, das sich
(limitiert) im Digipack und klanglich remastert präsentiert
und jetzt auch den hohen Ansprüchen der High-End-Musikfans
genügt. Die SACD ist auf jedem CD-Player abspielbar und bietet
dort die bestmögliche CD-Klangqualität. Beim Abspielen
auf einem SACD-Player über eine entsprechende Anlage mit
fünf Lautsprechern entsteht Surround-Sound, der die Musik
in einer nie gehörten Transparenz und Plastizität erklingen
lässt.
Ich hatte Gelegenheit, mir die SACD-Version über tolles
Equipment anzuhören und mir fehlen fast die Worte: Gigantisch,
beeindruckend, unglaublich transparent und gestaffelt, phänomenal
gut. Sowieso eines der besten Popalben, das jemals aufgenommen
wurde !!!
Link auf die Plattenfirma Universal Music mit Playlist:
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28.05.2005
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Eine meiner Autogrammjuwelen ...
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"Telegraph Road"
... eines der faszinierendsten Popmusik-Kunstwerke, das ich kenne! Ich
habe es unzählige Male angehört, tue es heute noch - und warte,
naja, immer auch auf Minute 7'27, weil an dieser Stelle mit hellem "ping"
eine Gitarrensaite der Knopfler-Brüder springt. Noch nicht aufgefallen?
Dann aber ... Gut, dass man bei dieser phänomenalen Studioproduktion
diese kleine Besonderheit im Track nicht herausgeschnitten hat. Absolute
Perfektion kann auch steril wirken. Bei 10'55 min wird es wieder besonders
spannend, weil da ein wahnsinnig knackiger Drumeinsatz zu hören ist,
der allerdings erst bei großvolumigen Lautsprechern seine volle
dramatische Dynamik entfaltet. Und was sich dazwischen abspielt, ist an
Spannung sowieso kaum zu überbieten. 14'15 Minuten Hochspannung!
Wenn ich ehrlich bin: Mein absoluter Lieblingssong aus der sowieso erlesenen 4. CD "Love Over Gold" (1983), die in remasterten Versionen
noch packender rüberkommt.
Mich ärgert heute noch, dass sich die Gruppe ziemlich überraschend
auflöste, ohne dass ich sie vorher live erleben konnte. Aber es gibt ja jetzt auch
die Live-DVD "On the night" , die ein guter Ersatz ist. (linke
Abbildung). Sie gab es schon als Video. Auch die restlichen vier (!) langen
Stücke der "Love over gold", wie z.B. "Private Investigations",
das Titelstück selbst oder "It never rains" sind vom Feinsten.
Bei "Private ..." sind es wieder kleine Überraschungsmomente,
wie eine bei 4'32 min. messerscharf angerissene Gitarrensaite, oder spätere
Bassgitarreneinsätze mit großen Dynamiksprüngen. Ja, solche
Kompositionen, ebenso beseelt und genial von den Knopflers und ihrer damaligen
Mitcrew kreiert, machen eine Supergruppe aus. Damit will ich die übrigen
eingespielten CDs, allen voran das nicht minder gute (mir allerdings ein
bisschen zu ruhige) "Brothers in Arms", überhaupt
nicht schmälern. Die Scheibe ist ebenfalls fantastisch. Aber man
hat halt so seine Vorlieben. Und ich wollte es einfach mal loswerden ...
Woher kamen die Dire Straits, wie fing alles an?
David Knopfler, Sozialarbeiter und nebenbei Gitarrist sowie Bassist John
Illsley, von Berufs wegen Angestellter eines Holzbau-Unternehmens bewohnten
in London gemeinsam eine Wohnung. Eigentlich spielten sie nur zum Spaß
zusammen, bis sich auch Mark Knopfler (* 12.08.1949), Davids Bruder, für
das Duo interessierte und mit Stimme und Gitarre einstieg. Mark war als
Journalist bei einem Lokalblatt und als Englischlehrer an einem College
tätig. Dann kam noch Pick Withers mit seinem Drumset dazu. Ursprünglich
nannte sich die Band "Café Racers". Ein guter Freund
von Pick hielt den Namen allerdings in Anbetracht der prikären finanziellen
Situation, in der sich die Mitglieder der Band befanden, für wenig
passend. Er schlug vor: "Dire Straits" - übersetzt etwa
"Ernste Notlage" oder "Vollkommen abgebrannt".1977
hatten sie ihren ersten Auftritt bei einem Festival und durften sich u.a.
mit 'Sultans of Swing' in einer Radiosendung vorstellen. Bei der BBC wurden
sie von DJ Charlie Gillet gespielt und schon gab es den ersten Plattenvertrag,
weil ein Plattenproduzent aufmerksam zuhörte und ihr Talent erkannte.
1978 tourten die "Dire Straits" bereits im Vorprogramm der "Talking
Heads". Ihre erste LP "Dire Straits" erreichte Goldstatus
in den USA. Nach der zweiten LP folgte eine viel umjubelte große
Tournee durch die Staaten. "Laut.de" schreibt zu den 'Sultans
of Swing':
"... mit "Sultans Of Swing" (erscheint) auch schon einer
ihrer Klassiker. Der Song selbst ist eine Hommage an eine Jazzcombo aus
einem Suburb von London und bringt die Quintessenz von Dire Straits ziemlich
trocken auf den Punkt. Im Vordergrund steht die Liebe zur Musik und die
klingt im Dire Straits-Kosmos mal bluesig, mit einer Prise Country, aber
immer unterlegt mit Knopflers charakteristisch tiefem Gemurmel. In seinen
Texten greift der Mann mit dem langen Daumennagel, mit dem er die Saiten
seiner Stratocaster zum Singen bringt, gerne Situationen aus dem Alltag
auf, oder verarbeitet Gesprächsfetzen, die er im Vorbeigehen aufgeschnappt
hat".
1980 verlässt David Knopfler nach Unstimmigkeiten über das Dire-Straits-Konzept
die Band. Als 1982 auch Pick Withers beschließt, eigene Wege zu
gehen, war dies vielleicht schon ein Vorbote, dass es die Band nicht mehr
allzu lange geben sollte. In den 80ern finden jedoch die intelligent-gefälligen
Popstücke noch mehr Fans und die Alben reissenden Absatz. Ihr 1986
erschienenes Album "Brothers in Arms" erscheint als eines der
ersten auf dem damals neuen Medium CD und erhielt 6-fach-Platin. Mit einer
fantastischen Tonqualität. 'Money for Nothing', 'Walk of Life' waren
sehr eingängige Kompositionen, die weitere Käufer erschlossen.
Danach wird es ruhiger um die Gruppe, denn der umtriebige Gitarrist und
Sänger schrieb noch Filmmusiken ("Local Hero", "Cal","Comfort
and Joy"), arbeitete als Sessionmusiker bei Bob Dylan, Steeley Dan
und anderen, machte Produzentenjobs und Countrymusik. Oder schrieb für
Tina Turner ihren Topseller "Private Dancer". 1990 gründete
er mit alten Bekannten die Band "Notting Hillbillies", die es
aber nicht allzu lange gab. Schließlich veröffentlichten die
Dire Straits 1991 ein neues Album. "On every street" war aber
nicht der große Hit. Auch eine Live-CD brachte nicht die große
Rückkopplung. Mark veröffentlichte in den kommenden Jahren 3
Solo-CDs (zuletzt 'Sailing To Philadelphia'), ging ab und zu auf Tour
und spielt dort vorwiegend seine Dire-Straits-Kompositionen. Ausverkaufte
Hallen.
David Knopfler veröffentlichte auch einige Solo-Werke, die meiner
Meinung nach stark unterbewertet sind. Er kreierte etliche traumhaft schöne
Kompositionen, die denen seines Bruders kaum nachstehen.
Ob es jemals zu einer Reunion kommt? Hoffen wir es.
Es gibt oder gab ja (Eric Clapton, Jimi Hendrix!) einige geniale Gitarristen
auf diesem Planeten. Mark Knopfler mit seiner unverwechselbaren, markanten
Spielweise gehört zweifellos dazu. Solche Ausnahme-Gitarristen erkennt
man sofort am ersten Anreissen der Saiten ...
Meine Juwelenseite über Marks Bruder David: Mehr
...
Gerd
Müller.

Ein fast zweistündiges Konzert
aus 1996 von Mark Knopfler gibt es auf DVD,
rechts ein Poster
updated 28.05.2005/12.01./22.04./06.07.2007/17.08.2010
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Eine private Page über die Dire
Straits: Mehr
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Die offizielle engl. Seite von David: Mehr
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Die offizielle deutsche Seite von David: Mehr
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Die offzielle Page von Mark: Mehr
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Mark Knopfler-Seite: Mehr
...
Umfangreiche Seite über Dire Straits, Mark Knopfler
und David Knopfler: Hier ...
Unofficial Homepage von Mark: Mehr
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Dire Straits & Mark Knopfler-Page (engl.): Mehr
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Dire Straits im Rockpalast 1979: Mehr
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Diskografie: Mehr
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Rezensionen auf amazon.de zu
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