Cameron Carpenter - Info |
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Phänomenal !!!
Foto © Steward Noack (aus der Broschüre von Cameron Carpenter) CDs - Auswahl
Inhalt: 1. Bach: Toccata In F# Major, BWV 540 Inhalt CD (+ DVD extra) 1. Etüde Op. 10, Nr. 12 in C-Moll Wie schreibt ein amazon-Rezensent (Peter Bieringer) zu dieser CD/DVD u.a. treffend: " ... Kaum hat man sich von einem Kracher wie dem idiomatisch stimmigen Mephisto-Walzer erholt, umschmeichelt Carpenter mit Chopins C-dur Etüde dezent perlend unser Ohr. Seine manuale Technik ist stupend, seine Pedalkunst aberwitzig. Oberstimmen, die viele Pianisten mit Mühe in der rechten Hand zustande bringen, legt er aufs Pedal. Ein Wirbel von Fußspitze und Ferse wie Fred Astaire in seiner besten Zeit. ..."
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Foto: © Peter Ross Sicher eine ungewöhnliche Überschrift für einen Künstler der Orgelszene, doch für einen ungewöhnlichen, exzentrischen Organisten mit ungewöhnlichen Talenten trifft sie voll ins Schwarze. Cameron Carpenter (30) aus den Vereinigten Staaten stellt jedenfalls die Welt der Organisten und Orgelfreunde weltweit völlig auf den Kopf bzw. auf seine Füße. Was andere Organisten in fast artistischer Arbeit auf oft bis zu fünf Manualen fingerfertig zaubern, kann er mit Hilfe seiner Füße umsetzen. In atemberaubender Geschwindkeit. Bei diesem Ausnahmeorganisten sind sämtliche Lobeshymnen angebracht. Schlichtweg sensationell, wie er z.B. die Revolutionsetüde, op.10 von Frédéric Chopin interpretiert. Wer den oben eingebauten YouTube-Clip noch nicht angeklickt hat, möge dies jetzt bitte tun! Noten für andere Kompositionen (Bach & Co.) braucht er nur gelegentlich. Puristische Orgelfans werden möglicherweise die Nase rümpfen wegen seiner eigenwilligen Interpretationsweise, weil die "Show" schon eine Rolle spielt. Aber Carpenter verkörpert dies alles nicht (nur) vordergründig oder der Effekthascherei willen. Wie er zur Musik und speziell zur Orgelmusik gekommen ist. kann man seiner Biografie entnehmen. Und wenn man schon mit 11 Jahren das Bach'sche Gesamtausgabe des "Wohltemperierten Klaviers" im Repertoire hat, ist das bemerkenswert und hat Wunderkind-Status. Er besuchte nie eine Grundschule. Warum, darüber kann nur spekuliert werden und ist nicht entscheidend. Musik war seine Welt und er komponierte bereits im Teenageralter die ersten klassischen Werke. Von seinen Eltern (der Vater hatte ein Geschäft und war von Beruf Ofenbauer) bekam er eine alte Hammondorgel geschenkt. Und darauf übte er - im Geschäft seines Vaters. Fünf Jahre studierte er an der Juilliard School in New York. Fit hält er sich in Musikpausen mit Joga, Pilates und Liegestützen. Seit etlichen Jahren konzertiert er weltweit - 2011 u.a. auch in Deutschland auf einer bisher viel umjubelten Tournee durch Konzertsäle, die eine ihm angemessene große Orgel aufweisen. Eine Episode muss schnell erzählt werden, denn er hat mal eine nagelneue und sündteure Orgel in Philadelphia "in Grund und Boden gespielt". Die war offenbar seiner Schnelligkeit nicht gewachsen. Wir werden noch viel von seiner Komponier- und Improvisationskunst hören, denn weltbekannte Organisten reifen erst noch, wenn sie fast schon ein "biblisches Alter" erreicht haben, wie das Beispiel Jean Guillou mit seinen 81 Jahren beweist. Ein viel bejubeltes Konzert fand am 9. Januar 2011 in der Kölner Philharmonie statt. In einer hervorragend plastischen Rezension ist dort u.a. zu lesen: Soviel zu den Äußerlichkeiten. Seine Kompositionen und Improvisationen werden auch von kritischen Rezensenten gelobt. Wenn man da glänzende Augen sieht, will das schon etwas heissen. Cameron Carpenter, ein Juwel? Ein Edeldiamant. Eigentlich müsste meine "Juwelenseite" ihm zuliebe anders benannt werden ... in Einblick in die Rezension der "Nürnberger Zeitung" über das Konzert in der Meistersingerhalle am 01.06.2011 soll nicht fehlen: Es kann schon manchmal funken und qualmen, bevor man das Funkeln in den Augen ungläubig staunender Orgelfreunde erleben kann ... ARTE TV vom 18.03,2011: " ... Er sieht aus wie eine Mischung aus Freddie Mercury und David Bowie zu deren wildesten Glam-Rock-Zeiten und spielt so virtuos und rasant, dass man mit dem Hören und Staunen kaum hinterherkommt. ..." So ist es. In meinen Augen funkelt noch etwas: Die Vorfreude auf das Konzert am 26. Mai 2013 in der Bamberger Konzerthalle an der großen Jann-Orgel! Gerd Müller (eingestellt 29. Mai 2011, Update 19.03.2012)
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Pressetext zur Tour 2011 Die Orgel revolutionieren - nichts Geringeres hat sich Cameron Carpenter zur Aufgabe gemacht. Ob Eigenkompositionen und -transkriptionen, Filmmusiken oder die großen Werke des traditionellen Orgelrepertoires: In seinen Konzerten erfindet Carpenter die Orgel neu, er öffnet dem Publikum einen bislang verschlossenen Zugang zu diesem Instrument und offenbart dabei ungeahntes technisches Vermögen. Wie Carpenters gesamte Erscheinung, so ist auch seine Spielfertigkeit einzigartig. Sein Umgang mit den Manualen und Pedalen grenzt ans Artistische, seine musikalischen Interpretationen fesseln und versetzen in Staunen. Völlig zu Recht ist der 1981 in Pennsylvania, USA, geborene Cameron Carpenter der gefeiertste und umstrittenste Organist unserer Zeit. Als erster Organist überhaupt wurde Cameron Carpenter für sein Album "Revolutionary" (2008 erschienen bei Telarc) für einen Grammy nominiert. Ebenfalss bei Telarc erschien 2010 seine neueste Enspielung "Cameron Live!" |