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7. April 2006
Erfurt - Konzertbericht von Ela
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Es war wieder soweit: Karat eröffnete die Konzertsaison
2006 traditionell im DasDie Live in Erfurt. Es sind wieder drei Konzerte
vorgesehen (Freitag, Samstag und Sonntag) und wir waren dieses Mal schon
am Freitag dabei!!! Zugegebenermaßen war es für uns dieses
Mal nicht so entspannt anzureisen, wie bei unseren letzten Samstags-Konzerten.
Der Feierabendverkehr machte uns doch schon sehr zu schaffen- ständig
waren unterwegs irgendwelche Verkehrsstockungen und die gegen uns verschworenen
Ampeln ständig rot. Dazu kam auch noch, dass wir bei unserer Ankunft
in Erfurt leider falsch abgebogen sind und plötzlich überhaupt
nicht mehr wussten, wo wir eigentlich sind (mein Puls war schon bedenklich
hoch- denn die Uhrenzeiger zeigten bereits 17.45 Uhr an- und 18.00 Uhr
ist ja bekanntlich Einlaß ins DasDie Live). Endlich hatten wir uns
bis in die Nähe des Erfurter Doms heran gearbeitet und benutzten
kurzerhand das Theater-Parkhaus
.
Nun nichts wie los in Richtung Karat-Konzert! Aber wo zum Teufel waren
wir hier?? Alles sah von dieser unbekannten Perspektive des Domplatzes
so anderes aus- es nützte nix- ran an die Würstchenbude und
erst mal nachgefragt, wo es langgeht. Wir waren wie durch ein Wunder schon
genau in der richtigen Straße (nur eben von einer anderen Seite
als sonst
) und brauchten nur noch knappe 200 m laufen. Gerade als
wir in Richtung DasDie Live einbogen- wurden die Türen geöffnet.
Naja- es waren zwar schon einige Leute vor uns, aber immerhin waren wir
nicht die letzten ! Als wir endlich bei dem Einlasspersonal angelangt
waren, teilte man uns mit, dass man seine vorbestellten Karten nun nicht
mehr hier erhält, sondern diese im Kartenvorverkauf des DasDie Live
abholen muß
Oh wie toll- so etwas hört man echt sehr
gern, wenn man es bis dahin schon geschafft hatte grummel'. Naja,
da wir zu zweit waren, nahm einer dann schon mal Platz, und der andere
kämpfte sich wieder nach draußen um die Karten zu holen. Als
auch das gemeistert war und wir, nachdem wir einen für uns ganz passablen
Platz ergattert hatten (komischer Weise waren fast alle Tische reserviert
.
Obwohl wir unsere Karten bereits im Januar kauften und keine Reservierung
vorfanden
) wurden wir wieder umplaziert, da wir am falschen Tisch
saßen. Aber: Oh Wunder- unser neuer Platz entpuppte sich als viel
günstiger als der "alte" und man hatte eine tolle Sicht
auf die Bühne! - noch-
Da wir nun noch zwei Stunden Zeit bis zum Konzertbeginn hatten, schauten
wir uns erst einmal um. Sofort fiel uns auf, das die Veranstalter den
Raum dermaßen mit Tischen und Stühlen vollgestopft hatten,
dass wir mit Bangen an den Zeitpunkt dachten, wo alle Leute vollzählig
waren. Man würde für sich kaum Platz haben, um sich mal umzudrehen
Unsere Befürchtungen sollten sich mehr als bewahrheiten!!!! Die Uhr
ging furchtbar langsam Richtung 20.00 Uhr. Der Saal quoll inzwischen über
von Menschen- eine logistische Meisterleistung folgte der anderen- jedes
Mal, wenn wieder neue Leute eintrafen und sich zu ihren Plätzen vorkämpften,
mussten mindestens 4 Personen komplett ihren Platz verlassen und sich
irgendwo in Sicherheit bringen- denn zusätzlich kamen ca. alle 20
Sekunden auch noch Kellner mit überladenen Tabletten des Weges
Die Luft war inzwischen zum schneiden dick- hunderte von Zigaretten qualmten
den letzten Sauerstoff aus der Luft- und auch das war noch nicht das Schlimmste-
es gab leider einen Zigarrenraucher unter den Gästen, der leider
leider leider schräg hinter mir seinen Platz hatte ... - für
mich ist dies übrigens völlig unverständlich, dass in diesen
engen Räumlichkeiten kein Rauchverbot ausgesprochen wird- nicht nur
der wirklich stark gebeutelten Nichtraucher willen- sondern, und da fehlt
es mir wirklich total an Verständnis- der Gruppe K
arat wegen,
die 2 Stunden in diesem Mief singen und spielen und deren Gesundheit damit
echt auf die Probe gestellt wird. Unsere Stimmen leiden schon unter der
trockenen, sauerstoffarmen Luft- und Claudius muß unter diesen Umständen
auch noch singen- das macht mich echt wütend!!!-
Doch da: 20.05 Uhr (etwas verspätet J ) kamen alle K
ratler
auf die Bühne gesprungen. Nur einer- mit dem ich eigentlich gerechnet
hatte - nämlich Ed Swillms- fehlte
. (Er wurde übrigens
auch überhaupt nicht erwähnt während des gesamten Konzertes).
Die Stimmung im Saal schäumte über!! Claudius begrüßte
uns alle wieder überaus charmant und sympathisch und es ging sofort
los- eines meiner absoluten Lieblingssongs erklang gleich zu erst: "Wie
weit fliegt die Taube" dröhnte atemberaubend schön durch
die Boxen. Herrlich!!! Das war ein Einstieg
. Endlich wieder K
rat
live zu hören- für mich ein unbeschreibliches Glücksgefühl!!
Ein mitreißender Song nach dem anderen durchpeitschte den Raum und
das allein tröstete mich über die ständigen Sichtbehinderungen
durch die Kellner hinweg
.. Die Band stellten ihren neuen Song "Der
letzte Countdown" vor- welcher sofort ins Blut ging und großen
Anklang fand. Auch Claudius selbst geschriebener Song "Für mich"
ist live gesungen ein wahnsinniges Hörvergnügen- ein ganz wunderbares
Lied!!!!!!!!! Zu schade, dass er nicht auf der neuen Single vertreten
ist, wirklich!!! Claudius Stimme hat sich noch mehr entwickelt, er kann
wirklich alles singen- sei es der Reggae vom "König der Welt"
oder der tolle "Blues", die innigen Liebeslieder ("Für
mich"), die rockigen Stücke- "Narrenschiff"- oder
einfach alles andere. Man meint, er hätte sein ganzes Leben nichts
anderes gemacht, als auf der Bühne gestanden und gesungen!!!!!!!!
Toll fand ich, dass er sich von seinen "Vatis" (wie er die anderen
Bandmitglieder liebevoll nennt) einen Song wünschen durfte, der im
Live-Repertoire neu hinzu kam: "Und ich liebe dich" - wir erfuhren,
dass Herbert ihm dieses Lied immer als Einschlaflied vorsang und er ihn
ganz besonders mag, deshalb wollte er ihn mit ins Programm nehmen. Eine
richtig gute Entscheidung- es klang total Klasse!! Während diesen
Songs stolzierte er mitten durchs Publikum und nahm Kontakt zu den Fans
auf- herrlich!! Er kommt wirklich so sympathisch rüber, ein richtiger
Goldjunge ;-))))))))))))) Ein etwas angetrunkener Fan (männlich)
hat diese Geste wohl zu persönlich genommen und verfolgte Claudius
daraufhin bis auf die Bühne um ihn eine Plastikrose zu schenken und
ihn zu umarmen (Claudius sagte dann, als dieser wieder weg war, dass ihm
das von einer Frau wesentlich besser gefallen hätte
verständlicherweise
)..
In der Pause kaufte ich mir gleich die neue Single "Der letzte Countdown"
, und schnappte erst mal frische, rauchfreie Luft
..
Dann ging es weiter, mit frischen Hemden und sichtbar erholt - Auf zur
zweiten Halbzeit! Als dann der Song "Mich zwingt keiner auf die Knie"
angekündigt wurde, machte Claudius eine Art Kampfansage an diejenigen,
welche K
.rat in den letzten Monaten so viel schlechtes wollten und
dies allen Anschein nach immer noch wollen. Die anwesenden Presseleute
sollten diesen Titel so verstehen, dass sich die Band eben von niemanden
zu Boden zwingen lässt!!! Und es hagelte tosenden Beifall
..
Nach dem das Publikum mit Wunderkerzen versorgt wurde und "Sieben
Brücken" gemeinsam mit der Band in unglaublich ergreifender
Atmosphäre sang, kündigte sich das Ende eines fantastischen
Konzertes an. Es wurden allerdings 4 !!! Zugaben gespielt und wirklich
jeder war mit diesem Konzertauftakt mehr als zufrieden!!!!!!!! Die nachfolgende
Autogrammstunde brachte uns noch einmal ganz nah an die tollen Jungs heran
und jeder fand noch eine Möglichkeit, die eine oder andere Frage
los zu werden. Dabei stellte ich ein weiteres Mal fest, dass Claudius
ein super netter Mensch ist, mit dem man auch richtig nett reden kann!
Ich schenkte ihm und der Band eine CD mit älteren Konzertfotos, von
mir selbst aufgenommen, über die er sich riesig freute und sie sofort
für sich verwahren ließ ;-)
Dankeschön für diesen tollen Abend- viele liebe
Grüße an die gesamte Band und vor allem an Claudius- macht
weiter so und bleibt so, wie ihr seid: menschlich, natürlich und
total sympathisch!!!!!! Eure Ela aus Sylda
Titelliste: Wie weit fliegt die Taube, Gefährten d. Sturmwinds,
Gewitterregen, Albatros, Der blaue Planet, Musik zu einem Nichtexistierenden
Film, Auf den Meeren, Das Narrenschiff, Tanz mit der Spinxh, Und ich liebe
dich, Für mich, Mich zwingt keiner auf die Knie, Jede Stunde, Der
letzte Countdown, Falscher Glanz, In deiner Galerie, Blues, Hey Mama,
Über sieben Brücken,Zugaben: Schwanenkönig, Blumen aus
Eis, König der Welt, Magisches Licht (Reihenfolge
nicht geordnet)
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KARAT am 3. Oktober 2005
Magdeburg - Konzertbericht von Ela
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Endlich war es soweit: ich fahre wieder auf ein Karatkonzert!!!
Monatelang hab ich an nichts anderes gedacht als daran, wann ich die Band
in ihrer neuen Formation endlich wieder live erleben darf. Und nun war
es soweit.
Wie immer waren wir viel zu zeitig da ;-) aber das machte überhaupt
nichts, denn in der Landeshauptstadt von S-A war einiges los an diesem
Tag. Magdeburg beging 2005 sein 1200-jähriges Jubiläum und die
Feierlichkeiten dazu endeten mit einigen Höhepunkten genau am 3.Oktober.
Also war Kurzweil angesagt. Esgibt einige sehr interessante Sehenswürdigkeiten,
wie z.B. den berühmten Dom, welchen wir uns anschauen konnten. Aber
einige neue sind dazu gekommen: das Hundertwasserhaus, welches am 03.10.
offiziell eröffnet wurde, oder die brennenden Giraffen Salvador Dalís-
ganz außergewöhnliche Kunstobjekte übrigens und unbedingt
anschauenswert!!!! Also verging die Zeit bis 19.30 Uhr wie im Flug und
durch den Zeitvorsprung konnten wir uns in vorderster Front einreihen
und standen unmittelbar vor der Bühne!!! Zwar wurden die Zehenspitzen
doch etwas kalt vom Stillstehen aber was nimmt man nicht alles in Kauf???
Kurz vor Konzertbeginn wurden die 8 Dalí-Giraffen entzündet
und es bot sich ein imposantes Schauspiel, was wirklich sehenswert war!
Einige Mutige flanierten unter den brennenden Giraffen hindurch und ließen
so den Reiz der Kunstwerke direkt auf sich einwirken, aber wir bewegten
uns natürlich keinen Zentimeter von unserem tollen Platz weg!!
Endlich wurde Karat angekündigt und die Menge brach in tosenden Applaus
aus, als Bernd wieder die ersten Worte ergriff und an den unvergesslichen
Herbert erinnerte. Nach und nach waren alle Bandmitglieder auf der Bühne
versammelt und los ging's !!!!!!!!!!!! Die Sphinx tanzte wieder als Einleitung
und zog so die Zuhörer sofort in ihren Bann....
Das Konzert war allererste Sahne - wie immer, der einzige
Wehrmutstropfen war der, dass auf Grund der anderen Show-Acts, welche
noch geplant waren für diesen Abend, das Titelrepertoire doch um
einiges gekürzt war und das Konzert zweigeteilt wurde, um zwischenzeitlich
ein dreiköpfiges italienisches Sopranistinnen-Gestirn auftreten zu
lassen. Was aber vor allem den männlichen Zuschauern die Schweißperlen
auf die Stirn trieb, denn die jungen Damen sahen wirklich sehr verführerisch
aus in ihren engen, schwarzen Kleidern....Dann ging es endlich wieder
mit Karat weiter und alle waren sofort wieder mitgerissen von Claudius
und den Jungs.
Die bewegendsten musikalischen Momente waren (zumindest
für mich) wieder die Interpretation von "Mich/Dich zwingt keiner
auf die Knie", "Melancholie" und Claudius' Song "Für
Dich". Seine neue Darbietung vom "Narrenschiff" gefiel
mir auch ausgesprochen gut- man spürte förmlich den frischen,
neuen Wind welcher durch die Segel wehte....
Beim "Blues" staunte ich einmal mehr über die wirklich
vielfältige und überzeugende Stimme von Claudius. Man kann sich
wirklich nicht vorstellen, das er jemals etwas anderes gemacht haben soll,
als singen!! Der "Blues" ist eines meiner Lieblingsstücke,
die Claudius vorträgt. Ich muß es hier an dieser Stelle einfach
mal sagen - sollte er es jemals lesen- GANZ GROSSE KLASSE, CLAUDIUS !!!!!!
"Über sieben Brücken" erklang aus den Mündern
tausender Menschen - a capella versteht sich- und die Jungs waren wieder
total gerührt vom Puplikum- es kam einfach zu herzlich herüber!!
Leider ging das Konzert viel zu schnell vorbei und durch den Zeitdruck
konnten die Jungs auch nur eine Zugabe geben - dennoch war es für
mich wieder Balsam für Seele und Ohren - dieses Konzert von Karat,
die einfach einen Sechser im Lotto mit Claudius gewonnen haben!!!
Ela
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Alle Fotos: © Ela H.
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KARAT am 9. April 2005
im DasDieLive, Erfurt - Konzertbericht von Ela
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Trotz allermiesestem Aprilwetter, welches sich wirklich von einer ganz
häßlichen Seite zeigte, haben wir es nicht bereut, seit 16.30
Uhr vor dem DASDIE Live um einen guten Platz beim Karatkonzert im 30.
Jubiläumsjahr anzustehen. Endlich öffneten sich Punkt 18.00
Uhr die Pforten und es strömte hinein, was hinein passte. Nachdem
wir einen ziemlich guten Platz ergattert hatten, hieß es nochmals
zwei Stunden warten- bis Konzertbeginn. Auch die vergingen- nicht zuletzt
wurde die Zeit durch ein Kamerateam verkürzt, welches die Leute (u.a.
auch uns) interviewte.
Ich bin wirklich mit einem flauen Gefühl im Magen in dieses Konzert
gegangen- nicht, weil ich Bedenken hatte, Claudius könnte seine Aufgabe
nicht meistern, nein vielmehr deshalb, weil ich vor dem Moment Angst hatte,
wo alle Bandmitglieder auf der Bühne standen und auf einen würden
wir vergeblich warten...
Und weil ich mich meiner Tränen absolut
nicht schäme, gebe ich offen zu, daß diese zu kullern begannen,
als genau das eintraf. Bernd eröffnete mit einer Ansage das Konzert,
was mich doch schon sehr ergriff. Dann kam der Claudius und der Applaus
wollte nicht enden. Doch jetzt ging es endlich los und wonach sich die
vielen Fans seit mehr als einem Jahr verzehrt hatten, wurde Wahrheit.
Karat spielte wieder!! Sofort beim ersten Song war zu spüren, daß
Claudius alles ( und damit meine ich wirklich ALLES! ) gab. Ihm machte
es ganz offensichtlich mehr als Spaß, zu singen. Und zwar mit einer
solchen Power, wie wir sie bei Karat seit langem nicht mehr erlebt haben.
Überraschender Weise wurde auch das Songrepertoire geändert-
"Tanz mit der Sphinx", welcher schon lange nicht mehr live zu
hören war, Bernds wunderschöne Soloeinlage von "Musik zu
einem nicht existierenden Film", natürlich der brandneue Song
"Melancholie" um einige Beispiele zu nennen. Das gesamte Karatkonzert
wirkte durch und durch knackig- rockig, es wehte ein frischer, junger
Wind durch die Instrumente!! Ein Hörgenuß allererster Sahne!
"Dein Lächeln", welches auch etwas überarbeitet wurde,
rundete den Gesamteindruck super ab. Eine Überraschung hielt der
Claudius auch parat: er kündigte einen von ihm bereits vor zehn Jahren
geschriebenen Song (Musik u. Text) an und erntete lauten Beifall, den
er mit der Bemerkung abtat, wir sollten doch lieber erstmal warten, ob
uns der Song überhaupt gefällt, bevor wir klatschten ;-)). Aber
das tat er! "Für Dich" ist ein gefühlvolles Liebeslied,
bei dem er nicht nur seine Qualität als Songschreiber bewies, sondern
auch selbst Gitarre dazu spielte. Den selben Applaus wie vorher gab es
dann nach dem Stück abermals *gg*. Die Leute waren absolut begeistert
von Claudius, was er sehr sehr oft zu spüren bekam und was ihm mit
Sicherheit das nötige Selbstwertgefühl lieferte. Er sprach davon,
daß er die Gene von seinem Vater bekam (was sich in zahlreichen
Gesten und Mimikspielen überaus deutlich zeigte) und den Rest von
seiner "Familie", womit er auf die Band deutete, zu verdanken
hat. Während des gesamten Konzerts bestärkten sich die Band
und Claudius gegenseitig mit aufmunternden Blicken und zahlreichen Umarmungen,
was wirklich toll herüberkam.
Dann
gab es nochmals eine sehr ergreifende Szene. Der Claudius machte die Ansage
zu "Herberts Lied", welches wir alle so lieben und nach dessen
Motto der Herbert lebte. Der Text wurde speziell auf Herbert zugeschnitten
und "Dich zwingt keiner auf die Knie" erklang. Auf der Leinwand
wurden Videosequenzen von Herbert eingespielt und Claudius sang den Song
seines Vaters. Ich lüge ganz sicher nicht, wenn ich behaupte, daß
nicht nur ich bei diesem Stück viele Tränen vergossen habe.
Es ging einfach unter die Haut. Und es war für Claudius ganz sicher
alles andere als leicht, das zu singen. Er hat es tapfer durchgestanden
und wurde mit tosendem Applaus belohnt.
Auf sehr sympatische Art fragte er später ganz vorsichtig an, ob
wir denn mal zwanzig Minuten Trinkpause genehmigen würden! Klar ;-)
!!
Auch nach der Pause ging es rockig weiter. Und wenn man ab und zu die
Augen für einige Augenblicke verschloß, dann war es, als würde
der Herbert als junger Mann auf der Bühne stehen und singen...
Beim "Blues" wurden standesgemäß die Bandmitglieder
vorgestellt und Claudius präsentierte einmal mehr seine bravouröse
Stimme, die mehr als kraftvoll den Song ins Mikro schmetterte. Als dann
"Über sieben Brücken" erklang und das gesamte Publikum
mit hocherhobenen Händen laut singend einstimmte, war es mir, als
kullerte auf der Bühne die eine oder andere Träne. Vier Zugaben
wurden gefordert und auch gegeben- einfach toll!!!!!
Fazit: es war die beste Entscheidung, die Karat treffen konnte, als sie
den Claudius auswählten. Er hat eine wundervolle Stimme, zeigt Emotionen,
ist seinem Vater soooooo ähnlich und absolut liebenswert. Danke Karat-
Danke Claudius!!!!
Die Autogrammstunde erinnerte an Zeiten, wo die Leute stundenlang nach
Bananen anstanden
;-))))).
In Vorfreude auf mein hoffentlich bald nächstes Konzert grüßt
Ela alle Karatfans und Claudius!!!
(eingestellt 10.04./16.05.2005)

... mit einem wunderschönen KARAT-Teil
(Konzertfotos, Autogramme usw.):
Singender Sohn als Hochkaräter
Es gibt Live-Auftritte, die bleiben einem ewig im
Gedächtnis. Einfach, weil sie perfekt inszeniert sind. Wohl deshalb
hatten die Ostrocker von Karat für ihren Tournee-Auftakt das Erfurter
Dasdie gewählt - wie seit zehn Jahren. Die Fans in Thüringen
verehren sie seit Urzeiten, Gitarrist Bernd Römer ist in der Landeshauptstadt
geboren.
Diese Unterstützung braucht die Band. Denn die Biografie der Rocker
hat einen Bruch, seit im Dezember 2004 Frontmann Herbert Dreilich starb
und sein Sohn Claudius jetzt die Nachfolge angetreten hat. Die Erwartungen
an den Junior sind riesig, Herbert Dreilichs Stimme war 30 Jahre lang
ein unverwechselbares Markenzeichen. Viele fürchteten, Karat würde
mit dem Tod des Sängers seine Identität verlieren.
Doch das Gegenteil trat ein. Mit Claudius erfanden sich die Hochkaräter
neu. Souverän absolvierte der 35-Jährige seinen ersten Live-Auftritt.
Songs wie "Der blaue Planet", "Albatros"
oder "Über sieben Brücken" wurden entstaubt und wer
die Augen schloss, konnte nur einen feinen Unterschied hören. Selbst
Mimik und Gestik erinnerten an den verstorbenen Vater - ohne ihn peinlich
zu kopieren. Das Publikum in Erfurt feierte die DDR-Altrocker wie immer,
trotz neuer Stimme.
Karat hat sich stets als Familie gesehen. Dreilich-Sohn Claudius gehörte
zwar schon immer dazu. Jetzt aber ist er es sogar, der die musikalische
Sippe zusammenhält.
Peter RATHAY - 10.04.2005 Thüringer Allgemeine (Vielen
Dank Herrn Rathay für die freundliche Genehmigung zur Übernahme
des Artikels! 14.04.05).
Link auf die "Thüringer Allgemeine":
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KARAT am 16. August 2003
in Bad Lauchstädt - Konzertbericht von Ela und Maik
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Die Sonne strahlte mal wieder unermüdlich (wie so oft
in den letzten Wochen) vom Himmel. Wir waren unterwegs nach Bad Lauchstädt
zum Brunnenfest. Dort sollte heute Karat auftreten!
Endlich angekommen machten wir uns erst mal auf Parkplatzsuche. Wir fanden
dann den provisorisch errichteten Parkplatz auf einem staubtrockenen und
ziemlich buckligen Wiesengelände. Auweia - da stand ja schon ein
beschädigter Wagen
.. da war wohl jemand beim Einparken davor
gefahren. Na das konnte ja heiter' werden!
Da wir schon ziemlich knapp an der Zeit waren (nur noch eine halbe Stunde
bis zum angekündigten Konzertbeginn) liefen wir dann gleich los und
suchten die Kurparkbühne, wo die Jungs spielen sollten. Diese lag
in sehr reizvoller Umgebung des Kurparks, wo schon Goethe die Vorzüge
der Bad Lauchstädter Heilbrunnenquelle zu schätzen und zu genießen
wusste.
Aha - da war die Bühne!! Und nur die erste Reihe hinter der Absperrung
war schon von den treuesten Fans belagert, ansonsten hielten sich die
Menschen auf den bereitgestellten Bänken weiter hinten größtenteils
im Schatten auf. Na das war Glück - so brauchten wir uns nicht nach
vorn zu drängeln
. Nun war es vierzehn Uhr. Plötzlich kam
ein Ensemble von sechs Blasmusikern und stellte sich hinter uns auf. Na
was sollte denn das werden?? Kurze Zeit später disponierten sie um
und bestiegen die Bühne, die schon für Karat fertig war. Nun
wurde das Brunnenfest eröffnet und die Musiker ließen die Klänge
der "Eurovision" auf uns herniederregnen. Nach einigem Murren
aus der ersten Zuschauerreihe war auch dieser Akt' überstanden
und endlich kündigte der Sprecher unsere Lieblinge an. Nach und nach
kamen sie auf die Bühne und los ging's!!
Mittlerweile war hinter uns kein freies Plätzchen mehr, denn die
Klänge der "Gefährten des Sturmwinds" lockten die
Leute aus dem Schatten herbei und es wurden immer mehr
.
Herbert stellte die neue Scheibe vor und es wurden wieder einige Songs
daraus gespielt. Nach einiger Zeit in der unermüdlich scheinenden
Sonne schwitzen nicht nur die Fans, sondern natürlich auch die Bandmitglieder.
Herbert hätte wirklich ein Stirnband gebraucht, denn ihm lief der
Schweiß ständig vom Kopf herunter. Auch Bernd, Christian und
Micha kämpften mit den heißen Temperaturen. Einzig Martin hatte
den buchstäblichen "Platz an der Sonne" - denn er stand
direkt vor einem Ventilator, dessen kühlende Luft er ständig
genießerisch auf sich einwirken ließ.
Ständig wurden die Trinkbecher für die Jungs nachgefüllt,
ohne die sie die Anstrengung wohl kaum gemeistert hätten. Die Zeit
verging wie im Flug und auch wenn die Fans, die der Sonne total ausgesetzt
waren, langsam schwächer und erschöpfter wurden, brauchten sich
Karat nicht um kräftige Unterstützung wie Klatschen und Mitsingen
zu sorgen. Alle gaben ihr Letztes. Herbert und die Anderen schielten nun
öfter neidisch auf Martins herrlichen Ventilator-Platz und hätten
wohl zu gern die Plätze getauscht
Doch trotz totaler Erschöpfung
und durchgeschwitzter Kleidung wurden drei Zugaben gespielt. Nun war wieder
ein Superkonzert zu Ende und alle Bandmitglieder hatten sich jetzt eine
Erfrischung und kalte Dusche verdient.
Jedoch hielten sich die Jungs nicht lange damit auf, sondern jeder wuselte
eilig in Richtung seines Fahrzeuges. Denn am Abend stand ein Auftritt
bei der MDR-Sendung "Wir haben es geschafft" im ehemaligen Hochwassergebiet
in Dresden auf dem Programm. Und tatsächlich: gegen 20.50 Uhr kündigte
der Moderator Peter Escher die Kultband des Ostens an- und vor einem riesigen
Publikum und internationaler Starpräsenz traten die Jungs zum zweiten
Mal an diesem Tag auf und sangen den Titel "Unterwegs nach Haus #2"-
und das haben sie sich dann auch wirklich mehr als verdient!!!!
Danke an Karat!! Ela und Maik
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