KARAT - Konzertberichte


7. April 2006 Erfurt - Konzertbericht von Ela

Es war wieder soweit: Karat eröffnete die Konzertsaison 2006 traditionell im DasDie Live in Erfurt. Es sind wieder drei Konzerte vorgesehen (Freitag, Samstag und Sonntag) und wir waren dieses Mal schon am Freitag dabei!!! Zugegebenermaßen war es für uns dieses Mal nicht so entspannt anzureisen, wie bei unseren letzten Samstags-Konzerten. Der Feierabendverkehr machte uns doch schon sehr zu schaffen- ständig waren unterwegs irgendwelche Verkehrsstockungen und die gegen uns verschworenen Ampeln ständig rot. Dazu kam auch noch, dass wir bei unserer Ankunft in Erfurt leider falsch abgebogen sind und plötzlich überhaupt nicht mehr wussten, wo wir eigentlich sind (mein Puls war schon bedenklich hoch- denn die Uhrenzeiger zeigten bereits 17.45 Uhr an- und 18.00 Uhr ist ja bekanntlich Einlaß ins DasDie Live). Endlich hatten wir uns bis in die Nähe des Erfurter Doms heran gearbeitet und benutzten kurzerhand das Theater-Parkhaus….
Nun nichts wie los in Richtung Karat-Konzert! Aber wo zum Teufel waren wir hier?? Alles sah von dieser unbekannten Perspektive des Domplatzes so anderes aus- es nützte nix- ran an die Würstchenbude und erst mal nachgefragt, wo es langgeht. Wir waren wie durch ein Wunder schon genau in der richtigen Straße (nur eben von einer anderen Seite als sonst…) und brauchten nur noch knappe 200 m laufen. Gerade als wir in Richtung DasDie Live einbogen- wurden die Türen geöffnet. Naja- es waren zwar schon einige Leute vor uns, aber immerhin waren wir nicht die letzten ! Als wir endlich bei dem Einlasspersonal angelangt waren, teilte man uns mit, dass man seine vorbestellten Karten nun nicht mehr hier erhält, sondern diese im Kartenvorverkauf des DasDie Live abholen muß… Oh wie toll- so etwas hört man echt sehr gern, wenn man es bis dahin schon geschafft hatte ‚grummel'. Naja, da wir zu zweit waren, nahm einer dann schon mal Platz, und der andere kämpfte sich wieder nach draußen um die Karten zu holen. Als auch das gemeistert war und wir, nachdem wir einen für uns ganz passablen Platz ergattert hatten (komischer Weise waren fast alle Tische reserviert…. Obwohl wir unsere Karten bereits im Januar kauften und keine Reservierung vorfanden…) wurden wir wieder umplaziert, da wir am falschen Tisch saßen. Aber: Oh Wunder- unser neuer Platz entpuppte sich als viel günstiger als der "alte" und man hatte eine tolle Sicht auf die Bühne! - noch-
Da wir nun noch zwei Stunden Zeit bis zum Konzertbeginn hatten, schauten wir uns erst einmal um. Sofort fiel uns auf, das die Veranstalter den Raum dermaßen mit Tischen und Stühlen vollgestopft hatten, dass wir mit Bangen an den Zeitpunkt dachten, wo alle Leute vollzählig waren. Man würde für sich kaum Platz haben, um sich mal umzudrehen… Unsere Befürchtungen sollten sich mehr als bewahrheiten!!!! Die Uhr ging furchtbar langsam Richtung 20.00 Uhr. Der Saal quoll inzwischen über von Menschen- eine logistische Meisterleistung folgte der anderen- jedes Mal, wenn wieder neue Leute eintrafen und sich zu ihren Plätzen vorkämpften, mussten mindestens 4 Personen komplett ihren Platz verlassen und sich irgendwo in Sicherheit bringen- denn zusätzlich kamen ca. alle 20 Sekunden auch noch Kellner mit überladenen Tabletten des Weges… Die Luft war inzwischen zum schneiden dick- hunderte von Zigaretten qualmten den letzten Sauerstoff aus der Luft- und auch das war noch nicht das Schlimmste- es gab leider einen Zigarrenraucher unter den Gästen, der leider leider leider schräg hinter mir seinen Platz hatte ... - für mich ist dies übrigens völlig unverständlich, dass in diesen engen Räumlichkeiten kein Rauchverbot ausgesprochen wird- nicht nur der wirklich stark gebeutelten Nichtraucher willen- sondern, und da fehlt es mir wirklich total an Verständnis- der Gruppe K…arat wegen, die 2 Stunden in diesem Mief singen und spielen und deren Gesundheit damit echt auf die Probe gestellt wird. Unsere Stimmen leiden schon unter der trockenen, sauerstoffarmen Luft- und Claudius muß unter diesen Umständen auch noch singen- das macht mich echt wütend!!!-
Doch da: 20.05 Uhr (etwas verspätet J ) kamen alle K…ratler auf die Bühne gesprungen. Nur einer- mit dem ich eigentlich gerechnet hatte - nämlich Ed Swillms- fehlte…. (Er wurde übrigens auch überhaupt nicht erwähnt während des gesamten Konzertes). Die Stimmung im Saal schäumte über!! Claudius begrüßte uns alle wieder überaus charmant und sympathisch und es ging sofort los- eines meiner absoluten Lieblingssongs erklang gleich zu erst: "Wie weit fliegt die Taube" dröhnte atemberaubend schön durch die Boxen. Herrlich!!! Das war ein Einstieg…. Endlich wieder K…rat live zu hören- für mich ein unbeschreibliches Glücksgefühl!! Ein mitreißender Song nach dem anderen durchpeitschte den Raum und das allein tröstete mich über die ständigen Sichtbehinderungen durch die Kellner hinweg….. Die Band stellten ihren neuen Song "Der letzte Countdown" vor- welcher sofort ins Blut ging und großen Anklang fand. Auch Claudius selbst geschriebener Song "Für mich" ist live gesungen ein wahnsinniges Hörvergnügen- ein ganz wunderbares Lied!!!!!!!!! Zu schade, dass er nicht auf der neuen Single vertreten ist, wirklich!!! Claudius Stimme hat sich noch mehr entwickelt, er kann wirklich alles singen- sei es der Reggae vom "König der Welt" oder der tolle "Blues", die innigen Liebeslieder ("Für mich"), die rockigen Stücke- "Narrenschiff"- oder einfach alles andere. Man meint, er hätte sein ganzes Leben nichts anderes gemacht, als auf der Bühne gestanden und gesungen!!!!!!!! Toll fand ich, dass er sich von seinen "Vatis" (wie er die anderen Bandmitglieder liebevoll nennt) einen Song wünschen durfte, der im Live-Repertoire neu hinzu kam: "Und ich liebe dich" - wir erfuhren, dass Herbert ihm dieses Lied immer als Einschlaflied vorsang und er ihn ganz besonders mag, deshalb wollte er ihn mit ins Programm nehmen. Eine richtig gute Entscheidung- es klang total Klasse!! Während diesen Songs stolzierte er mitten durchs Publikum und nahm Kontakt zu den Fans auf- herrlich!! Er kommt wirklich so sympathisch rüber, ein richtiger Goldjunge ;-))))))))))))) Ein etwas angetrunkener Fan (männlich) hat diese Geste wohl zu persönlich genommen und verfolgte Claudius daraufhin bis auf die Bühne um ihn eine Plastikrose zu schenken und ihn zu umarmen (Claudius sagte dann, als dieser wieder weg war, dass ihm das von einer Frau wesentlich besser gefallen hätte … verständlicherweise…)..
In der Pause kaufte ich mir gleich die neue Single "Der letzte Countdown" , und schnappte erst mal frische, rauchfreie Luft …..
Dann ging es weiter, mit frischen Hemden und sichtbar erholt - Auf zur zweiten Halbzeit! Als dann der Song "Mich zwingt keiner auf die Knie" angekündigt wurde, machte Claudius eine Art Kampfansage an diejenigen, welche K….rat in den letzten Monaten so viel schlechtes wollten und dies allen Anschein nach immer noch wollen. Die anwesenden Presseleute sollten diesen Titel so verstehen, dass sich die Band eben von niemanden zu Boden zwingen lässt!!! Und es hagelte tosenden Beifall…..
Nach dem das Publikum mit Wunderkerzen versorgt wurde und "Sieben Brücken" gemeinsam mit der Band in unglaublich ergreifender Atmosphäre sang, kündigte sich das Ende eines fantastischen Konzertes an. Es wurden allerdings 4 !!! Zugaben gespielt und wirklich jeder war mit diesem Konzertauftakt mehr als zufrieden!!!!!!!! Die nachfolgende Autogrammstunde brachte uns noch einmal ganz nah an die tollen Jungs heran und jeder fand noch eine Möglichkeit, die eine oder andere Frage los zu werden. Dabei stellte ich ein weiteres Mal fest, dass Claudius ein super netter Mensch ist, mit dem man auch richtig nett reden kann! Ich schenkte ihm und der Band eine CD mit älteren Konzertfotos, von mir selbst aufgenommen, über die er sich riesig freute und sie sofort für sich verwahren ließ ;-)

Dankeschön für diesen tollen Abend- viele liebe Grüße an die gesamte Band und vor allem an Claudius- macht weiter so und bleibt so, wie ihr seid: menschlich, natürlich und total sympathisch!!!!!! Eure Ela aus Sylda

Titelliste: Wie weit fliegt die Taube, Gefährten d. Sturmwinds, Gewitterregen, Albatros, Der blaue Planet, Musik zu einem Nichtexistierenden Film, Auf den Meeren, Das Narrenschiff, Tanz mit der Spinxh, Und ich liebe dich, Für mich, Mich zwingt keiner auf die Knie, Jede Stunde, Der letzte Countdown, Falscher Glanz, In deiner Galerie, Blues, Hey Mama, Über sieben Brücken,Zugaben: Schwanenkönig, Blumen aus Eis, König der Welt, Magisches Licht (Reihenfolge nicht geordnet)

KARAT am 3. Oktober 2005 Magdeburg - Konzertbericht von Ela

Endlich war es soweit: ich fahre wieder auf ein Karatkonzert!!! Monatelang hab ich an nichts anderes gedacht als daran, wann ich die Band in ihrer neuen Formation endlich wieder live erleben darf. Und nun war es soweit.
Wie immer waren wir viel zu zeitig da ;-) aber das machte überhaupt nichts, denn in der Landeshauptstadt von S-A war einiges los an diesem Tag. Magdeburg beging 2005 sein 1200-jähriges Jubiläum und die Feierlichkeiten dazu endeten mit einigen Höhepunkten genau am 3.Oktober. Also war Kurzweil angesagt. Esgibt einige sehr interessante Sehenswürdigkeiten, wie z.B. den berühmten Dom, welchen wir uns anschauen konnten. Aber einige neue sind dazu gekommen: das Hundertwasserhaus, welches am 03.10. offiziell eröffnet wurde, oder die brennenden Giraffen Salvador Dalís- ganz außergewöhnliche Kunstobjekte übrigens und unbedingt anschauenswert!!!! Also verging die Zeit bis 19.30 Uhr wie im Flug und durch den Zeitvorsprung konnten wir uns in vorderster Front einreihen und standen unmittelbar vor der Bühne!!! Zwar wurden die Zehenspitzen doch etwas kalt vom Stillstehen aber was nimmt man nicht alles in Kauf??? Kurz vor Konzertbeginn wurden die 8 Dalí-Giraffen entzündet und es bot sich ein imposantes Schauspiel, was wirklich sehenswert war! Einige Mutige flanierten unter den brennenden Giraffen hindurch und ließen so den Reiz der Kunstwerke direkt auf sich einwirken, aber wir bewegten uns natürlich keinen Zentimeter von unserem tollen Platz weg!!

Endlich wurde Karat angekündigt und die Menge brach in tosenden Applaus aus, als Bernd wieder die ersten Worte ergriff und an den unvergesslichen Herbert erinnerte. Nach und nach waren alle Bandmitglieder auf der Bühne versammelt und los ging's !!!!!!!!!!!! Die Sphinx tanzte wieder als Einleitung und zog so die Zuhörer sofort in ihren Bann....

Das Konzert war allererste Sahne - wie immer, der einzige Wehrmutstropfen war der, dass auf Grund der anderen Show-Acts, welche noch geplant waren für diesen Abend, das Titelrepertoire doch um einiges gekürzt war und das Konzert zweigeteilt wurde, um zwischenzeitlich ein dreiköpfiges italienisches Sopranistinnen-Gestirn auftreten zu lassen. Was aber vor allem den männlichen Zuschauern die Schweißperlen auf die Stirn trieb, denn die jungen Damen sahen wirklich sehr verführerisch aus in ihren engen, schwarzen Kleidern....Dann ging es endlich wieder mit Karat weiter und alle waren sofort wieder mitgerissen von Claudius und den Jungs.

Die bewegendsten musikalischen Momente waren (zumindest für mich) wieder die Interpretation von "Mich/Dich zwingt keiner auf die Knie", "Melancholie" und Claudius' Song "Für Dich". Seine neue Darbietung vom "Narrenschiff" gefiel mir auch ausgesprochen gut- man spürte förmlich den frischen, neuen Wind welcher durch die Segel wehte....
Beim "Blues" staunte ich einmal mehr über die wirklich vielfältige und überzeugende Stimme von Claudius. Man kann sich wirklich nicht vorstellen, das er jemals etwas anderes gemacht haben soll, als singen!! Der "Blues" ist eines meiner Lieblingsstücke, die Claudius vorträgt. Ich muß es hier an dieser Stelle einfach mal sagen - sollte er es jemals lesen- GANZ GROSSE KLASSE, CLAUDIUS !!!!!!
"Über sieben Brücken" erklang aus den Mündern tausender Menschen - a capella versteht sich- und die Jungs waren wieder total gerührt vom Puplikum- es kam einfach zu herzlich herüber!!

Leider ging das Konzert viel zu schnell vorbei und durch den Zeitdruck konnten die Jungs auch nur eine Zugabe geben - dennoch war es für mich wieder Balsam für Seele und Ohren - dieses Konzert von Karat, die einfach einen Sechser im Lotto mit Claudius gewonnen haben!!!
Ela

 




Alle Fotos: © Ela H.


KARAT am 9. April 2005 im DasDieLive, Erfurt - Konzertbericht von Ela


71 Fotos KARAT live Erfurt 9.April 2005.
Bitte irgendein Foto anklicken, dann könnt ihr eine Übersicht sehen und die Bilder vergrößern! Etliche sind kommentiert. Alle Fotos: © Ela


Trotz allermiesestem Aprilwetter, welches sich wirklich von einer ganz häßlichen Seite zeigte, haben wir es nicht bereut, seit 16.30 Uhr vor dem DASDIE Live um einen guten Platz beim Karatkonzert im 30. Jubiläumsjahr anzustehen. Endlich öffneten sich Punkt 18.00 Uhr die Pforten und es strömte hinein, was hinein passte. Nachdem wir einen ziemlich guten Platz ergattert hatten, hieß es nochmals zwei Stunden warten- bis Konzertbeginn. Auch die vergingen- nicht zuletzt wurde die Zeit durch ein Kamerateam verkürzt, welches die Leute (u.a. auch uns) interviewte.

Ich bin wirklich mit einem flauen Gefühl im Magen in dieses Konzert gegangen- nicht, weil ich Bedenken hatte, Claudius könnte seine Aufgabe nicht meistern, nein vielmehr deshalb, weil ich vor dem Moment Angst hatte, wo alle Bandmitglieder auf der Bühne standen und auf einen würden wir vergeblich warten...
Und weil ich mich meiner Tränen In der Mitte Claudius Dreilich, der neue Sänger von KARAT © elaabsolut nicht schäme, gebe ich offen zu, daß diese zu kullern begannen, als genau das eintraf. Bernd eröffnete mit einer Ansage das Konzert, was mich doch schon sehr ergriff. Dann kam der Claudius und der Applaus wollte nicht enden. Doch jetzt ging es endlich los und wonach sich die vielen Fans seit mehr als einem Jahr verzehrt hatten, wurde Wahrheit. Karat spielte wieder!! Sofort beim ersten Song war zu spüren, daß Claudius alles ( und damit meine ich wirklich ALLES! ) gab. Ihm machte es ganz offensichtlich mehr als Spaß, zu singen. Und zwar mit einer solchen Power, wie wir sie bei Karat seit langem nicht mehr erlebt haben. Überraschender Weise wurde auch das Songrepertoire geändert- "Tanz mit der Sphinx", welcher schon lange nicht mehr live zu hören war, Bernds wunderschöne Soloeinlage von "Musik zu einem nicht existierenden Film", natürlich der brandneue Song "Melancholie" um einige Beispiele zu nennen. Das gesamte Karatkonzert wirkte durch und durch knackig- rockig, es wehte ein frischer, junger Wind durch die Instrumente!! Ein Hörgenuß allererster Sahne! "Dein Lächeln", welches auch etwas überarbeitet wurde, rundete den Gesamteindruck super ab. Eine Überraschung hielt der Claudius auch parat: er kündigte einen von ihm bereits vor zehn Jahren geschriebenen Song (Musik u. Text) an und erntete lauten Beifall, den er mit der Bemerkung abtat, wir sollten doch lieber erstmal warten, ob uns der Song überhaupt gefällt, bevor wir klatschten ;-)). Aber das tat er! "Für Dich" ist ein gefühlvolles Liebeslied, bei dem er nicht nur seine Qualität als Songschreiber bewies, sondern auch selbst Gitarre dazu spielte. Den selben Applaus wie vorher gab es dann nach dem Stück abermals *gg*. Die Leute waren absolut begeistert von Claudius, was er sehr sehr oft zu spüren bekam und was ihm mit Sicherheit das nötige Selbstwertgefühl lieferte. Er sprach davon, daß er die Gene von seinem Vater bekam (was sich in zahlreichen Gesten und Mimikspielen überaus deutlich zeigte) und den Rest von seiner "Familie", womit er auf die Band deutete, zu verdanken hat. Während des gesamten Konzerts bestärkten sich die Band und Claudius gegenseitig mit aufmunternden Blicken und zahlreichen Umarmungen, was wirklich toll herüberkam.
Dann gab es nochmals eine sehr ergreifende Szene. Der Claudius machte die Ansage zu "Herberts Lied", welches wir alle so lieben und nach dessen Motto der Herbert lebte. Der Text wurde speziell auf Herbert zugeschnitten und "Dich zwingt keiner auf die Knie" erklang. Auf der Leinwand wurden Videosequenzen von Herbert eingespielt und Claudius sang den Song seines Vaters. Ich lüge ganz sicher nicht, wenn ich behaupte, daß nicht nur ich bei diesem Stück viele Tränen vergossen habe. Es ging einfach unter die Haut. Und es war für Claudius ganz sicher alles andere als leicht, das zu singen. Er hat es tapfer durchgestanden und wurde mit tosendem Applaus belohnt.
Auf sehr sympatische Art fragte er später ganz vorsichtig an, ob wir denn mal zwanzig Minuten Trinkpause genehmigen würden! Klar ;-) !!
Auch nach der Pause ging es rockig weiter. Und wenn man ab und zu die Augen für einige Augenblicke verschloß, dann war es, als würde der Herbert als junger Mann auf der Bühne stehen und singen...
Beim "Blues" wurden standesgemäß die Bandmitglieder vorgestellt und Claudius präsentierte einmal mehr seine bravouröse Stimme, die mehr als kraftvoll den Song ins Mikro schmetterte. Als dann "Über sieben Brücken" erklang und das gesamte Publikum mit hocherhobenen Händen laut singend einstimmte, war es mir, als kullerte auf der Bühne die eine oder andere Träne. Vier Zugaben wurden gefordert und auch gegeben- einfach toll!!!!!
Fazit: es war die beste Entscheidung, die Karat treffen konnte, als sie den Claudius auswählten. Er hat eine wundervolle Stimme, zeigt Emotionen, ist seinem Vater soooooo ähnlich und absolut liebenswert. Danke Karat- Danke Claudius!!!!

Die Autogrammstunde erinnerte an Zeiten, wo die Leute stundenlang nach Bananen anstanden
;-))))).

In Vorfreude auf mein hoffentlich bald nächstes Konzert grüßt Ela alle Karatfans und Claudius!!!
(eingestellt 10.04./16.05.2005)

... mit einem wunderschönen KARAT-Teil (Konzertfotos, Autogramme usw.):


Singender Sohn als Hochkaräter

Es gibt Live-Auftritte, die bleiben einem ewig im Gedächtnis. Einfach, weil sie perfekt inszeniert sind. Wohl deshalb hatten die Ostrocker von Karat für ihren Tournee-Auftakt das Erfurter Dasdie gewählt - wie seit zehn Jahren. Die Fans in Thüringen verehren sie seit Urzeiten, Gitarrist Bernd Römer ist in der Landeshauptstadt geboren.
Diese Unterstützung braucht die Band. Denn die Biografie der Rocker hat einen Bruch, seit im Dezember 2004 Frontmann Herbert Dreilich starb und sein Sohn Claudius jetzt die Nachfolge angetreten hat. Die Erwartungen an den Junior sind riesig, Herbert Dreilichs Stimme war 30 Jahre lang ein unverwechselbares Markenzeichen. Viele fürchteten, Karat würde mit dem Tod des Sängers seine Identität verlieren.
Doch das Gegenteil trat ein. Mit Claudius erfanden sich die Hochkaräter neu. Souverän absolvierte der 35-Jährige seinen ersten Live-Auftritt. Songs wie "Der blaue Planet",
"Albatros" oder "Über sieben Brücken" wurden entstaubt und wer die Augen schloss, konnte nur einen feinen Unterschied hören. Selbst Mimik und Gestik erinnerten an den verstorbenen Vater - ohne ihn peinlich zu kopieren. Das Publikum in Erfurt feierte die DDR-Altrocker wie immer, trotz neuer Stimme.
Karat hat sich stets als Familie gesehen. Dreilich-Sohn Claudius gehörte zwar schon immer dazu. Jetzt aber ist er es sogar, der die musikalische Sippe zusammenhält.

Peter RATHAY - 10.04.2005 Thüringer Allgemeine (Vielen Dank Herrn Rathay für die freundliche Genehmigung zur Übernahme des Artikels! 14.04.05).
Link auf die "Thüringer Allgemeine":
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KARAT am 16. August 2003 in Bad Lauchstädt - Konzertbericht von Ela und Maik


85 Fotos KARAT live Bad Lauchstädt 16. August 2003.
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Die Sonne strahlte mal wieder unermüdlich (wie so oft in den letzten Wochen) vom Himmel. Wir waren unterwegs nach Bad Lauchstädt zum Brunnenfest. Dort sollte heute Karat auftreten!
Endlich angekommen machten wir uns erst mal auf Parkplatzsuche. Wir fanden dann den provisorisch errichteten Parkplatz auf einem staubtrockenen und ziemlich buckligen Wiesengelände. Auweia - da stand ja schon ein beschädigter Wagen….. da war wohl jemand beim Einparken davor gefahren. Na das konnte ja ‚heiter' werden!
Da wir schon ziemlich knapp an der Zeit waren (nur noch eine halbe Stunde bis zum angekündigten Konzertbeginn) liefen wir dann gleich los und suchten die Kurparkbühne, wo die Jungs spielen sollten. Diese lag in sehr reizvoller Umgebung des Kurparks, wo schon Goethe die Vorzüge der Bad Lauchstädter Heilbrunnenquelle zu schätzen und zu genießen wusste.
Aha - da war die Bühne!! Und nur die erste Reihe hinter der Absperrung war schon von den treuesten Fans belagert, ansonsten hielten sich die Menschen auf den bereitgestellten Bänken weiter hinten größtenteils im Schatten auf. Na das war Glück - so brauchten wir uns nicht nach vorn zu drängeln…. Nun war es vierzehn Uhr. Plötzlich kam ein Ensemble von sechs Blasmusikern und stellte sich hinter uns auf. Na was sollte denn das werden?? Kurze Zeit später disponierten sie um und bestiegen die Bühne, die schon für Karat fertig war. Nun wurde das Brunnenfest eröffnet und die Musiker ließen die Klänge der "Eurovision" auf uns herniederregnen. Nach einigem Murren aus der ersten Zuschauerreihe war auch dieser ‚Akt' überstanden und endlich kündigte der Sprecher unsere Lieblinge an. Nach und nach kamen sie auf die Bühne und los ging's!!
Mittlerweile war hinter uns kein freies Plätzchen mehr, denn die Klänge der "Gefährten des Sturmwinds" lockten die Leute aus dem Schatten herbei und es wurden immer mehr….
Herbert stellte die neue Scheibe vor und es wurden wieder einige Songs daraus gespielt. Nach einiger Zeit in der unermüdlich scheinenden Sonne schwitzen nicht nur die Fans, sondern natürlich auch die Bandmitglieder. Herbert hätte wirklich ein Stirnband gebraucht, denn ihm lief der Schweiß ständig vom Kopf herunter. Auch Bernd, Christian und Micha kämpften mit den heißen Temperaturen. Einzig Martin hatte den buchstäblichen "Platz an der Sonne" - denn er stand direkt vor einem Ventilator, dessen kühlende Luft er ständig genießerisch auf sich einwirken ließ.
Ständig wurden die Trinkbecher für die Jungs nachgefüllt, ohne die sie die Anstrengung wohl kaum gemeistert hätten. Die Zeit verging wie im Flug und auch wenn die Fans, die der Sonne total ausgesetzt waren, langsam schwächer und erschöpfter wurden, brauchten sich Karat nicht um kräftige Unterstützung wie Klatschen und Mitsingen zu sorgen. Alle gaben ihr Letztes. Herbert und die Anderen schielten nun öfter neidisch auf Martins herrlichen Ventilator-Platz und hätten wohl zu gern die Plätze getauscht…Doch trotz totaler Erschöpfung und durchgeschwitzter Kleidung wurden drei Zugaben gespielt. Nun war wieder ein Superkonzert zu Ende und alle Bandmitglieder hatten sich jetzt eine Erfrischung und kalte Dusche verdient.
Jedoch hielten sich die Jungs nicht lange damit auf, sondern jeder wuselte eilig in Richtung seines Fahrzeuges. Denn am Abend stand ein Auftritt bei der MDR-Sendung "Wir haben es geschafft" im ehemaligen Hochwassergebiet in Dresden auf dem Programm. Und tatsächlich: gegen 20.50 Uhr kündigte der Moderator Peter Escher die Kultband des Ostens an- und vor einem riesigen Publikum und internationaler Starpräsenz traten die Jungs zum zweiten Mal an diesem Tag auf und sangen den Titel "Unterwegs nach Haus #2"- und das haben sie sich dann auch wirklich mehr als verdient!!!!

Danke an Karat!! Ela und Maik

Herbert und Peter Maffay, zwei Freunde ...

Konzert in Konstanz 6. August 2003. Berichte und Fotogalerie: Mehr ...
(Danke für den Tipp, Anke!)


KARAT am 21. Juni 2003 in Brandenburg - Erlebnisbericht von Ela und Maik


72 Fotos KARAT live Brandenburg 21. Juni 2003.
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Etliche sind kommentiert. Alle Fotos: © Ela

Das Wetter machte leider keinen guten Eindruck: Wind und Regenschauer wechselten sich ab. Und wir wollten zum Karat-Konzert! Aber die Regenjacken waren im Rucksack - notfalls würden sie herausgeholt. Denn auch widriges Wetter hätte uns eh nicht davon abgehalten, unsere Lieblingsband live zu sehen!!!!
Zum Anlaß des 40. Havelfestes in Brandenburg fand auch ein Karat-Konzert statt. Der Eintritt war sogar frei, weil die Stadtwerke Brandenburg das Konzert sponserten.
17.30 Uhr sollte es los gehen. Natürlich waren wir schon viel früher da - rechtzeitiges Erscheinen sichert die besten Plätze! Gleich als wir zum Havelufer gingen, bog ein uns wohlbekannter Subaru um die Kurve und parkte kurz vor uns ein. Bernd stieg aus und schien es schon sehr eilig zu haben. In der Eile hatte er wohl seine Gitarre vergessen, denn kurze Zeit später kehrte er zum Wagen zurück und holte sie. Das war ein günstiger Moment für ein Foto!! Da es durch die vielen Wolken ziemlich düster war, löste auch der Blitz aus und Bernd schaute überrascht zu uns rüber. Er freute sich, winkte und sagte, dass er erst dachte, ein Gewitter geht los und es blitze wohl schon.

Wir hatten das große Glück ganz vorn an der Bühne zu stehen. Viele bekannte (Fan)Gesichter waren auch da. So z.B. Barbara. Nachdem die vorangehende Show endlich zu Ende war, traten Mann für Mann unsere "Jungs" auf die Bühne. Das Intro übernahmen wieder die "Gefährten des Sturmwinds" - etwas neu abgemischt, sehr fremdländisch klingend. Hat uns sehr gut gefallen! Dann ging es endlich los. Die Wolken waren weg, die Stimmung war auf dem Höhepunkt, zahlreiche Leute standen (zum Glück!!) hinter uns und die Band bot wieder alles!!! Alle jubelten und klatschten mit. Um einen Background-Chor brauchte sich Herbert auch nicht zu kümmern, das erledigten alles die Fans!! Er stellte auch noch mal das neue Album vor und sie sangen fünf Songs daraus. Auch dieser Text war den Fans schon in Fleisch und Blut übergegangen und sie unterstützten Herberts Stimme! Manche Fans hatten sogar Rasseln mitgebracht und ‚musizierten' zusammen mit Micha und Christian… Zwischendurch ärgerte eine Wespe Martin und Christian - sie ließ sich einfach nicht verscheuchen. Aber auch das Problem löste sich irgendwann….
Als das Konzert sein Ende fand, forderten sich alle ihre Zugabe ein - und bekamen sie auch!! Den Abschluß dieses tollen Konzertes besiegelten die "Blumen aus Eis". Und wieder ging ein wunderbares Konzert zu Ende. Schade!!!! Das hieß jedoch nicht, dass jetzt alle Karatmitglieder nach Hause fuhren, sondern sie gaben Autogramme! Es war ziemlich schwer, endlich bis zu den begehrten Schriftzügen vorzudringen: die Damenwelt hatte die Jungs total in ihren Besitz genommen und stand wie eine Festung vor ihnen….. Aber endlich hat auch Ela den Weg gefunden und ergatterte aktuelle Autogramme auf ihr T-Shirt!!! Sogar Claudius gab jetzt Autogramme - allerdings auf die Rückseite der offiziellen 2003' er Autogrammkarten...

Eins stand bei Konzertendefest: so bald wie möglich sind wir wieder dabei!!! Danke noch mal an Karat für dieses tolle Konzert und die Autogrammstunde!!!
Ela und Maik

(Danke für den Erlebnisbericht und die Fotoserie! Gerd)

 

KARAT im Konzert - Fotoserien 2002, 2003 © Gerd Müller



66 Fotos KARAT live Clara Zetkin Park Leipzig, 25. August 2002 und
andere

Bitte irgendein Foto anklicken, dann könnt ihr eine Übersicht sehen und die Bilder auch vergrößern!
Ein paar Fotos der Leipziger Innenstadt sind dabei ...

Alle Fotos: © Gerd Müller


57 Fotos KARAT im "DasDieLive", 5.April 2003 und andere
Bitte irgendein Foto anklicken, dann könnt ihr eine Übersicht sehen und die Bilder auch vergrößern!
Ein paar Fotos der Innenstadt von Erfurt sind dabei ...


Alle Fotos: © Gerd Müller


Nachlese: Karat 25. August 2002

"An einem lauen Bilderbuch-Sommertag heisse Musik unserer KARAT-Jungs mit einer tollen Bühnen- und Lightshow zu erleben (noch dazu für mich seit 15 Jahren wieder das erste Konzert...) war wirklich ein absolutes Glücksgefühl! Einige von uns hatten das Glück, Herbert backstage viele Fragen zu stellen und Fotos mit ihm zu machen. ...
Im Konzert wurden wir neben den drei wirklich beeindruckenden neuen Stücken mit allen Hits belohnt, natürlich auch in Anlehnung an Christians Page "Jede Stunde", gewisse Chatter wie "Schwanenkönig" und "Albatros" bekamen auch das, was sie erhofften - und Barbara stand wieder in der ersten Reihe, um für uns neue Fotos zu schießen. Und wir konnten einige "neue" Fans kennen lernen. Die weite Fahrt nach Leipzig hat sich absolut gelohnt und verlangt nach einer Fortsetzung ... " (so schrieb ich spontan am 26.8.2002 ins www.jede-stunde.de-Forum).

Foto ©: V. Hagedorn, 5.4.2003, Erfurt

KARAT im Konzert 2003 - Erlebnisbericht von Gerd Müller



Am 5. April
2003 fanden sich im erneut ausverkauften "DasDieLive" im schönen Erfurt viele Fans der Gruppe zum zweiten Auftaktkonzert zusammen. Die ersten drückten sich schon gut 1 1/2 Stunden vor Einlass an der Türe die Nasen platt ... Neben der unermüdlichen Barbara, unserer "Hof-Fotografin", die bereits das Konzert tags zuvor unter starker Medienpräsenz erlebte, scheuten Ela und Maik, Anke und Volkmar sowie Gerd und Anne die z.T. sehr langen Anfahrtwege nicht, um ein extra starkes Highlight in nicht alltäglicher Umgebung zu erleben.

Kurz nach 20 Uhr war es dann soweit:

Der Besitzer des "DasDieLive" hieß Besucher wie Karat herzlich willkommen. Sowas kam einfach familiär und sympathisch herüber.
Dann erstrahlte die Bühnenbeleuchtung, eine tolle Hintergrundmusik zog die Besucher in ihren Bann und dann kamen sie "Stück für Stück" auf die nicht allzu große Bühne. Dies hatte allerdings den Vorteil, dass man hautnah dabei sein konnte. Wir erlebten ein Konzert, dass alle Facetten des großen Spektrums, das die Gruppe bietet, auslotete. Und einen Herbert, der sich in der über zwei Stunden langen Show physisch nichts schenkte. Aber uns zusammen mit seinen Freunden reich beschenkte.
Es ging unter den Augen des Erfurter Lokalfernsehens los mit den "Gefährten des Sturmwinds" und endete mit der allerletzten Zugabe und einer in magisches Licht getauchten Bühne mit, genau: dem "Magischen Licht". Für mich nach wie vor eines der faszinierendsten Lieder, was den Text, die Melodie und den Spannungsbogen im Arrangement angeht. Dazwischen stellten sie 8 Stücke aus der neuen CD vor und natürlich viele Evergreens wie Jede Stunde, Der blaue Planet (mit der Textänderung 'Dämonen' statt 'Neutronen'), Gewitterregen, Blues, König der Welt (hier sang Herbert zur Verwunderung vieler nur teilweise den Text), Albatros (*g*), eine lange Version von den "Sieben Brücken" und viele andere. Dazwischen hatten die Jungs immer wieder Gelegenheit, solo ihr Können unter Beweis zu stellen. Und wie es halt so ist: irgendwann ist jedes Konzert zu Ende. Da halfen auch lange Zugaberufe und rhythmisches Klatschen nichts.

Anschließend kündigte der Sprecher an, dass Karat im kommenden Jahr wieder den Tourneestart in Erfurt machen und lud die Fans dazu ein, sich CDs u.ä. signieren zu lassen. Übrigens war Herberts Sohn Claudius auch anwesend. Wir kennen ihn ja zumindest vom Wuhlheide-Video im Jubiläumsjahr 2000.

Ach, es war einfach nur schön, wieder den Klängen von Karat lauschen zu dürfen ...



Foto ©: V. Hagedorn, 5.4.2003, Erfurt



Weiteres Konzertfoto


... fotografiert von V. Hagedorn am 5. April 2003. Oben links sind 57 andere Fotos
aus diesem Konzert zu sehen.