Hans Hartz † - Info

 



... Kritiken von Käufern ...


Zur CD "Wenn Möwen schreien":


Danke, Christoph Busse, 29. März 2003
Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent aus Lübeck, SL-H. Deutschland
Nach dem plötzlichen Tod von Hans Hartz hat Christoph Busse im Archiv gewühlt und eine CD mit bislang unveröffentlichten Songs sowie neuen Versionen von Klassikern, wie"Die weißen Tauben..." zusammengestellt. Nicht einen Moment denkt man hierbei an Abzocke. Vielmehr stellt dieses Album eine tolle Erinnerung an einen der unterbewertesten deutschen Sänger dar.
Anspieltipp: Die tolle Version von "Katamaran", nur von Hans allein gesungen, und das traurige "Der Tod des Fischers".
Wäre toll, wenn Christoph Busse noch einmal im Archiv stöbern würde...

Anmerkung:
Diese äußerst interessante Kopplung von Christop Busse kann man echten Hartz-Fans ans Herz legen. Die CD gibt es nur beim Curacao-Records. Siehe rechte Spalte unten.



Zur CD "Die weißen Taubens sind müde":

Hans Hartz hat uns immer noch etwas zu sagen!, 22. Mai 2002
Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent aus Monheim, Nordrhein-Westfalen Deutschland
Mit diesem Album, das im Original bereits 2000 unter dem Titel "Der Wahnsinn blüht" erschien, ist Hans Hartz, dem erfolgreichen "Barden aus dem Norden" der 80er, ein musikalisches Comeback gelungen, das es verdient hätte, auch in den Medien publik gemacht zu werden. Hartz hat die Titel größtenteils selbst geschrieben und beweist, dass er von seinem musikalischen Fingerspitzengefühl und seiner Textsicherheit nichts verloren hat. Die Songs sind ganz unterschiedlich, ob nun rockig, besinnlich, sozialkritisch oder philosophisch, von allem ist etwas dabei! Ein Album, das nicht nur den Fan, der lange darauf warten musste, begeistern wird.


Zur CD "Frei wie der Wind":


Warum so relativ unbekannt.. . ., 29. August 2003
Rezensentin/Rezensent: chopperde (Mehr über mich) aus Münster, NRW Deutschland
"Die weißen Tauben","Nur Steine leben lang","Musik aus der ferne" sind Gassenhauer, die eingendlich jedes 'Kind der 80iger'kennen sollte.
Daß H.H. es nie zum wirklichen Star geschafft hat sondern mehr zu den Mitschwimmern der NDW gezählt werden darf ist eine traurige Tatsache. (Die toten Hosen, Pur, Nena und Westernhagen haben ihre Chance da sicherlich besser genutzt) Immerhin hat er mit seinem BECKS Bier Sail Away gezeigt, daß sich seine Singerei hinter einem Joe Cocker nun wirklich nicht zu verstecken braucht. Neben den oben genannten Titel sind auch das schwer Öko angehauchte Wenn Fische schweigen, das (uns wohl allen bekannte letze Glas in der Kneipe) Joe noch einen .... auf jeden Fall Anspieltipps.
Wer die Möglichkeit hat mal in (ich habe sie noch auf LP) die Scheibe Gnadenlos reinzuhören sollte sich das nicht entgehen lassen.
Den Punktabzug gibt es für die 2-3 Seefahrerlieder auf dieser CD mit dennen ich mich bei H.H. einfach nicht anfreunden kann.
Seine Stärken beweist er einfach in den sozialkritischen Texten, bei denen tachilis geredet wird. Siehe 95 Tage ....
Na ja .... wäre wirklich Prima wenn man ihn mal irgendwo live sehen könnte aber das soll wohl nicht viel werden :-(

und zur gleichen CD:

Hans Hartz ist wieder da !, 23. März 2002
Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent aus Deutschland
Seine Songs sind so gut, es ist so als ob er nie weggewesen wäre. Die Arrangements sind anspruchsvoll, die Texte auch,
und die Stimme tut das ihre dazu. Ich frage mich, warum diese
Lieder nicht öfter im Radio laufen, so gut sind sie - auch heute noch. Vielleicht liegt es daran, das die neue Generation von Musik die man heute in den Medien verbreitet von Leuten gemacht ist, die selten singen können, nur auf der Bühne hin- und herhoppeln, und mäßige bis primitive Texte hat.
Hans Hartz jedenfalls faßt heiße Eisen an. Aus Politik, Umweltschutz, singt romantische Lieder. Eigentlich sollte er einfach alle seine alten Scheiben 1:1 wieder auf den Markt bringen.
Denn die sind so zeitlos gut, das sie locker heute bestehen könnten. Auf jedenfall auch die anderen verfügbaren CD's anschauen.


Ehrliche Musik..., 12. Januar 2000
Rezensentin/Rezensent: Rezensentin/Rezensent aus Heidelberg
Kaum einer kennt den Sänger mit der Reibeisenstimme aus dem hohen Norden, was erstaunlich ist, da er wirklich gute, unverfälschte Rockmusik macht. So richtig berühmt sind eigentlich nur seine „Weißen Tauben" geworden, die natürlich auch auf diese CD gebrannt sind. Vielleicht liegt ja die fehlende Popularität daran, daß Hans Harz mit seiner Musik zum Ausdruck bringen will, was er denkt und wie er fühlt, ohne allzusehr darauf zu achten, ob er damit im Trend liegt oder eher aneckt. So scheut er sich nicht, auch unbequeme Themen aufzugreifen, wie Umweltverschmutzung und gesellschaftliche Mißstände (z.B. „Die Fische schweigen"). Aber auch tolle Liebeslieder enthält diese Sammlung, wie „Nur Steine leben lang" oder „...und darum geh ich". Mein Lieblingslied dieser CD: Das gefühlvolle „Musik aus der Ferne". (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

CD - Auswahl

Inhalt:

1.Wilde Rosen 2.Die weißen Tauben fliegen wieder 3.Eiszeit 4.Bernstein - deutsch
5.Sail away - deutsch 6.Mein Freund der Baum (Ja, das von Alexandra!) 7.Nicht käuflich 8.Der Wahnsinn blüht II 9.Mary Anne - deutsch 10.Quatsch mich nicht blöd an 11.Palmen und blaues Meer 12.Morgen stehst du wieder auf 13.Wild Roses 14.Sail away - englisch 15.lce Age 16.Bernstein - englisch 17.Mary Anne - englisch 18.Palms and big big blue



Inhalt:

1.Die weißen Tauben sind müde 2.Nur Steine leben lang 3.Sturm 4.Kanada 5.Sein Problem 6.8 : 10 7.Unser Land 8.Wenn Möwen schrei'n 9.Winter Nr. 34 10.... und nannten es Glück 11.Auf ein Wort 12.Ich lebe noch 13.Musik aus der ferne... Dacapos im Wind


Inhalt:

1.Die weißen Tauben sind müde 2.1-2-3 3.Du bist wie Prosecco 4.Gib niemals auf 5.Der Wahnsinn blüht 6.Wenn Schwäne rufen 7.Kein Zuhause 8.Last uns segeln 9.Es geht wieder los 10.Das Geisterschiff 11.Damit bist du nicht allein 12.Gegen den Wind 13.Als ich fortging 14.Sail away

Inhalt:

1.Die weißen Tauben sind müde 2.Der blaue Ballon 3.95 Tage 4.Kanada 5.Die Fische schweigen 6.Mutter Erde 7.Sturm 8.Nur Steine leben lang 9.Vor meinem Fenster steht ein Baum 10.Musik aus der ferne...Dacapos im Wind 11.Was bleibt sind die Politiker 12....und darum geh ich 13.Wenn Millionäre schlafen gehn 14.Joe...noch einen



© Foto aus dem Privatbesitz der Familie. So kannten wir ihn, oft sehr nachdenklich.
Herzlichen Dank an Frau Deckner vom HansHartzBüro!!!


Immer vorm Wind ...

so steht es handschriftlich auf der weiter unten angebildeten Autogrammkarte, die ich besitze ... Eine seiner Lebensphilosophien? Ich glaube ja ...

Es macht mich immer noch traurig, dass er bereits mit 59 Jahren durch eine Krebskrankheit sein Leben verlor. Sicher, nicht alles, was er gesungen hat, hat mein Herz erreicht, doch einige seiner Lieder finde ich einfach phänomenal gut, wie z.B. die unvergesslichen "Weißen Tauben", die müde sind oder das absolut packende und unter die Haut gehende "Nur Steine leben lang".

Ich habe bisher nur die CD "Frei wie der Wind - die Balladen". Weitere sind gefolgt ... wie zum Beispiel die unten abgebildete "Wenn Möwen schreien" mit bisher unveröffentlichten Songs.

Auf die Website von Hans Hartz, die weiter bestehen bleibt, möchte ich ausdrücklich hinweisen. Sein virtuelles Vermächtnis. Seltene Fotos, Biografie, Diskografie u.v..m..

Ein treffender Nachruf wurde von seiner Plattenfirma ins Netz gestellt. Ein interessanter Auszug an dieser Stelle:

"... Mit "Die weißen Tauben sind müde" stieg der Sänger, der bis dahin als Frontmann der legendären Band "Lake" unter anderem noch zu Beatles-Zeiten im Hamburger Starclub auftrat, weltweit ganz oben in die Charts ein. Eigene, neue Wege gehen, war immer eine Herausforderung für Hans Hartz. Schon damals war er mit seiner Musik seiner Zeit erheblich voraus. Mit "Sail away" landete er 1991 einen Riesenhit, der täglich im Fernsehen und den Kinos zu hören war. Das "grüne Schiff" segelte durch die Wohnzimmer. "Sail away" war weltweit wochenlang die Nr. 2 in den Charts. Alleine in Deutschland verkaufte er über 1,6 Millionen Tonträger. ..."

Das mit der Band "Lake" war mir z.B. überhaupt nicht bekannt. War das nicht die mit dem Hit "On the run"?

Ein weiterer offener Nachruf war auf der Website vom Hessischen Rundfunk zu sehen, den ich euch nicht vorenthalten möchte. Siehe unten. Weil er so vieles sagt.
Gerd Müller.


Diese äußerst rare CD gibt es nicht im Handel. Eine Zusammenstellung von Christoph Busse mit bislang unveröffentlichen Songs oder Neuaufnahmen. Absolut empfehlenswert für seine Fans, die diesen wunderbaren Sänger schätzten und schätzen. Die Platte bekommt man momentan noch über Curacao-Records (25.06.2016)

Direktlink
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Nachruf (HR-online) † 30.11.2002

Tod eines Balladensängers - Trauer um Hans Hartz

Auf Rügen wollte er eine neue Heimat finden. Im vergangenen Sommer fuhr Hans Hartz tagelang über die Ostseeinsel und suchte für sich und seine Dorith nach einem kleinen Häuschen am Meer.

Hier hatte der Friese mit der rauen Kehle und dem Hang zur See neue Freundschaften geschlossen. Und mit den Ralswieker Störtebeker-Festspielen genoss er zuletzt ein unglaubliches Comeback. Hans Hartz starb am Samstag vor einer Woche in Frankfurt/Main nach kurzer schwerer Krankheit. Der 59-Jährige hinterließ seine Lebensgefährtin und zwei erwachsene Kinder.
Aufgewachsen hinter dem Deich galt die Sehnsucht des Husumers Zeit seines Lebens dem Meer. In seinen Adern, so soll er einmal gesagt haben, fließe Nordseewasser. Er fuhr zur See, arbeitete am Bau und studierte Sozialpädagogik. Doch seine Liebe gehörte der Musik. Schon mit 13 sang er im Hamburger «Star-Club» in der Soulband Lake. Gegenüber im «Kaiserkeller» spielten damals die Beatles. Doch zu den Vorbildern des Jungen gehörten eher Otis Redding und James Brown. Punkt 22.00 Uhr holten die Herren von der «Davidwache» den Minderjährigen von der Bühne ab. «Aber ich schlich heimlich wieder zurück», gestand Hartz später.

Als er 1982 in der ZDF-Hitparade «Die weißen Tauben sind müde» sang, war das Echo gleich Null. Aber nur, weil das gerade erst eingeführte telefonische Abstimmsystem TED die Anrufer nicht registrierte. Erst nach der Sendung kam der Durchbruch. Das Friedenslied eroberte sofort die Verkaufscharts, das Debütalbum «Sturm» brachte auf Anhieb Platin. Es folgten Hits wie «Nur Steine leben lang» (1983), «Musik aus der Ferne» (1985) und «Verrückt nach dir» (1987).
Der Werbesong «Sail away», der 1991 wochenlang in den Hitlisten der Welt rangierte und allein in Deutschland 1,6 Millionen Mal verkauft wurde, katapultierte den Sänger auf den Höhepunkt seiner Laufbahn. Zugleich war dies aber auch der Beginn einer jahrelangen Krise. Streit mit der Produktionsfirma führte dazu, dass die Radiostationen nur die Coverversion von «Sail away» mit Joe Cocker sendeten. Ehekrisen, Depressionen und Alkoholprobleme bestimmten zeitweise sein Leben.

Anfang 2002 kündete der Sänger, Komponist und Produzent eine Comeback-Tournee an. Das neue Album «Echt Hartzig» erreichte zuversichtlich stimmende Verkaufszahlen. Dann kam das Gastspiel auf Rügen. «Anfangs hatten wir etwas Bedenken», erinnert sich Intendant Hick. Der Auftritt vor fast 10 000 Zuschauern und vor allem die ungewöhnliche akustische Kulisse auf der Freilichtbühne waren für ihn eine völlig neue Herausforderung. Dass er gesundheitlich schwer angeschlagen war, hatte Hartz in diesem Sommer wohl verdrängt. Der Arzt soll ihn dringend vom Rauchen abgeraten haben. «Aber Hans knallte pro Tag an die 60 bis 100 Glimmstängel durch», sagt der Theaterchef.

Die raukehligen Lieder auf der Bühne waren Schwerstarbeit für ihn, glaubt Hick. Die eigens für die Störtebeker-Spiele eingespielte CD nahmen mehr als 3000 Zuschauer mit nach Hause. Es sollte seine letzte sein. Das Störtebeker-Team von Rügen kondoliert gemeinsam. Auf der Internetseite des Sängers schrieb ein Fan: «Sail away, Hans, schön, dass es Dich gab!»

Seine Homepage:
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Homepage von Torsten Czub.
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Curacao Records
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