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Do-CD "Sands of Time":
1. Gratitude
2. Connemara
3. Life is love
4. Wings of silence
5. Alchemy
6. Silver air 3
(das ist es ...)
7. Silence is the answer
8. Meadows and mystics
9. Le ciel est bleu
10. Song of the heart
11. Echo of the east
12. Cagnes sur mer
(> faszinierend!)
13. Waves and dolphins
(ach schön ...)
14. Celestial harmony
15. In the woods
16. Soloflutes
17. Rainforest
18. Petite fleur
19. Voice of the night
20. Sitara
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Man kann sich nicht immer auf Musikrezensionen verlassen. Manchmal landet
man jedoch einen Volltreffer. Mehr verlassen kann man sich auf Empfehlungen
von Freunden, die auch von einer gewissen Musikleidenschaft "besessen"
sind ...
Vor Jahren suchte ich für ein Video sanfte Musik zum Vertonen. Es
war meine erste Ballonfahrt vor der herrlichen Kulisse des Alpenpanoramas.
Der Start erfolgte sehr früh, um die Thermik gut auszunutzen. Ganz
langsam glitt der große rote Ballon immer höher und plötzlich
lugten die ersten Sonnenstrahlen neugierig über das Gebirgsmassiv
und spiegelten sich in unendlich vielen Lichtreflexen im großen
See wider. Meine Videokamera "spielte" mit den Sonnenstrahlen,
fing die traumhafte Landschaft ein und nach 1 1/2 Stunden war leider alles
wieder vorbei. Zu Hause ergab es sich, dass ich mir einige CDs von Deuter
ausleihen konnte. Eben auf Empfehlung. Nicht so mein Fall waren auf den
CDs Instrumentalstücke mit hohen, meditativen Flötentönen.
Dagegen gab es etliche Kompositionen, die von "dunkel" klingenden,
mir unbekannten Holzblasinstrumenten herrührten und eine unendliche
Sehnsucht ausdrückten. Und da hatte ich plötzlich mehrere Stücke,
die sich ideal zur Vertonung meines Videos eigneten. Die fanden sich auf
der Doppel-CD "Sands of Time", einem Sampler, der Studio-
und Liveversionen enthält. Und hier vor allem das Stück, dass
im fertig geschnittenen Video schließlich den Ballon-Aufstieg untermalte:
"Silver Air 3". Ich habe bis heute kein Musikstück gefunden,
dass in so idealer Weise die Aufnahmen in ihrem Eindruck magisch verstärkt,
aber auch wenn man die Augen schließt, eine fast suggestive Wirkung
hat, wenn man für Musik dieser Gattung empfänglich ist. Wer
mal in diese CD reinhören will, bitte auf das CD-Symbol unten klicken
und über die jpc-Datei die Platte raussuchen
(> Suche > Deuter).
Wer ist Deuter? 
Geboren wurde er am 1. Februar 1945. Aus seinem Leben habe ich einige
markante Punkte herausgegriffen. Als Kind lernte er Flöte und Konzertgitarre
und arbeitete später als Grafiker und Journalist bei der Münchner
Tageszeitung "TZ". Er beschäftigte sich dann intensiver
mit Musik und erwarb eine Reihe Musikinstrumente, u.a. eine Sitar (kennt
man ja auch von George Harrison). 1970 reiste er einige Monate lang durch
Persien und setzte, wieder zu Hause, seine Eindrücke in Klänge
um. Deuter richtete seine Klang-Collagen darauf aus, "beim Hörer
die Steigerung des Bewußtseins zu erreichen". Er setzte auch
Umweltgeräusche ein (Wind, Meeresrauschen, Tierstimmen u.ä.),
denen er durch das Loslösen aus der Alltagsfunktion eine verborgene
Musikalität zuspricht. Die ersten LP's zeichnen sich durch indische
Einflüsse aus (Sitar, Tabla, Gesang). Die Aufnahmen, alles Eigenkompositionen,
mixte Deuter im eigenen Studio zusammen. Später erweiterte er das
Klangspektrum u.a. durch Flötentöne, und "Stille",
das z.B. von Synthesizer-Space getragen wurde.
"Im Ashram von Bhagwan Shree Rajneesh komponierte Deuter zwischen
1974 und 1980 die Musik zu verschiedenen Meditationen, die seitdem weltweit
im therapeutisch-medizinischen Bereich eingesetzt werden. Inspiriert von
indischer, chinesischer oder indianischer Musik und doch bis heute, nach
30 Jahren, immer unverkennbar Deuter: Bleibt die Musik nur im Bereich
des Verstandes oder des Künstleregos, kann sie nicht wirklich tief
gehen. Doch wird das gesamte Universum hineingelassen, dann werden die
Menschen im Innersten berührt, emporgehoben. (Passage aus 'Celestial
Harmonies').
Gerd Müller.
Eine charakteristische Rezension aus www.reikiland.de:

"Diese CD enthält sechs Stücke von knapp neun bis elf Minuten
Länge. Alle sind rein instrumental gehalten und mit akustischen und
elektronischen Tasteninstrumenten eingespielt, wobei auch Sounds auftauchen,
die stark an Monochord oder Harfe erinnern. Genauere Angaben dazu finden
sich im Inlet nicht. Das Grundkonzept der Songs ist ähnlich: über
an- und abschwellenden Synthesizerflächen werden kleine Melodien
und Läufe gestreut, wie in selbstvergessener Meditation aus sich
selbst heraus entstanden. Dabei spannt sich ein Bogen von dem ersten,
sparsam eingespielten Stück "Loving Touch" (das eng verwandt
ist mit dem vierten Titel "Illumination of the Heart") bis hin
zum abschließenden "Shamanic Healing", wo der Meister
des Keyboard-Spiels die sich steigernde Klangfülle auch mal mit einem
hypnotischen Puls unterlegt. Apropos Meister. Mich irritiert das Inlet
mit dem Spruch: "Deuter ist REIKI-Meister 2. Grades." Was bedeutet
das? Ist Deuter nun ein Reiki-Meister oder hat er den zweiten Grad inne,
und seine Plattenfirma wollte ein bißchen klotzen? Oder praktiziert
er gar ein neues System, das jeden zum Meister erklärt? Fragen über
Fragen. An der Qualität dieses für Reiki-Behandlungen sicherlich
empfehlenswerten Silberlings ändern mögliche Antworten jedenfalls
nichts. Frank Doerr"
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