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Caro Weißenberg_Andreas Obieglo

Inhalt:
01 People get ready (Mayfield) 5:10 02 Route 66 (Troup) 3:28 03 You don’t know what love is (de Paul/Raye) 5:00 04 No more Blues (Jobim de Moraes) 5:18 05 Abide with me (Monk/Lyte) 2:32 06 Hallelujah (Cohen) 5:24 07 Time after time (Hyman/Lauper) 4:02 08 What are you doing the rest of your life (Legrand/Bergman) 5:56 09 The way you look tonight (Kern/Fields) 5:46 10 Song D (Hornsby) 2:42 11 I looked at you (Roblee) 4:29
"caroline no " (2007)

Inhalt (Eigenkompositionen):
01 Crystal Ball 02 Hear the silence 03 The blackbird's song 04 On &On 05 Symphony unwritten 06 All that I am 07 Fading sun 08 Belong 09 Rain rain go away 10 River
heat the silence (2008)

01 hear the silence 02 - 500 miles 03 wonderwall 04 like a rolling stone 05 where the changes are 06 fields of gold 07 i‘ll wait for you 08 fever 09 song c 10 moon river 11 hear the silence (band version)
Open Secret Concert (2009)

01 crystal ball 02 hear the silence 03 the book of love 04 hands 05 weil alles verschwimmt 06 happy birthday 07 all that i am 08 fading sun 09 time after time 10 on & on 11 belong 12 hear the silence 13 river
Lieder - Andreas Obliego (2010)

Das erste instrumentale Solo-Album von Andreas,
mit seinen Versionen wunderschöner alter Volkslieder.
Year of November - Maxi-CD (2011)
Mit zwei Songs vom neuen Album "loveland", dem Bonustrack "Heart" und einer bisher unveröffentlichten Live-Aufnahme von "Fading sun", aufgenommen beim W ürzburger Wafensommer 2010.
Anmerkung Gerd:
Es ist eine wunderbare, abwechslungsreiche CD geworden. Zum Träumen, Mitswingen. Mit einfallsreichen Arrangements und natürlich der betörend schönen Stimme von Caro ... Hier stimmt einfach alles. Absolute Kaufempfehlung!
loveland - 2011
Das zweite Studioalbum von carolin no.
11 neue Songs, geschrieben, aufgenommen und produziert in Berlin, von Mai 2010 bis Juni 2011.
"all you need is to believe
you don´t have to understand
nothing happens without providence
in loveland"

Foto von Caro aus dem Inlet "Visions & Voices".
© MainPop
Sampler "Sounds & Visions":

Caro Weißenberg
ist neben anderen Künstlerinnen
mit den zwei Titeln
"The Blackbird's Song"
und "I'll wait for you"
auf der Sammel-CD
"Sounds & Visions" vertreten.
Diese CD ist nicht mehr erhältlich.
Sie gewannen zahlreiche Preise, wie z. B. den »Respect« Bandcontest der Aktion Mensch, und den »Stark ohne Gewalt« – Musicaward. interviews und Auftritte bei folgenden Radiosendern wie Antenne Bayern, Bayern 3, Radio Gong und dem Deutschlandradio Berlin folgten. Caro Weißenberg und Andreas Obieglo steuerten Songs zu verschiedenen Samplern bei, darunter auch den Song »Out of my head« zum Soundtrack des Kinofilms »Abgefahren« (Constantin Film). Im November 2005 wurde ihnen der Förderpreis des Markentingclubs Mainfranken verliehen.
Der „Nachwuchsförderpreis für junge Songpoeten“ 2010 der Hanns-Seidel-Stiftung wird ihnen im Rahmen des Liedermacherfestivals „Songs an einem Sommerabend“ vom 15. - 17. Juli in Bad Staffelstein vor Kloster Banz verliehen. Glückwunsch!
Eingestellt: 15.04.2008/Update 22.10.2008/13.12.2009/11.05./16.08./09.10.2010/02.02./25.08./11.11.2011/
13.01.2012 |
Projekte: Caro Weißenberg_Andreas Obieglo und 'CAROLIN NO' |
"CAROLIN NO - das sind die Sängerin Caro Obieglo und der Pianist Andi Obieglo.

Nach der Veröffentlichung zweier Coveralben debütierte das junge Songwriter-Duo im Jahr 2007 unter dem Namen „CAROLIN NO“ mit einem ausschließlich aus eigenen Songs bestehenden Album.
Dazu inszenierten die beiden ein Konzertprogramm, voller emotional geprägter Harmonie im Zusammenspiel von Gesang, Klavier, dezenten elektronischen Elementen und feinfühlig eingespielten Videoeffekten.
Im Vordergrund stehen dabei stets der unter die Haut gehende, ausdrucksstarke Gesang von Caro und das einfühlsame Spiel von Andreas.
Der musikalischen Ausrichtung von CAROLIN NO sind keine festen Grenzen gesetzt.
Wenn auch Elemente der Singer-Songwriter-Tradition und des Chansons, sowie Anleihen aus Klassik und Pop erkennbar sind, haben sie doch einen völlig eigenen und von anderen Genres der Musik unabhängigen Stil entwickelt.
Für jeden, der sich auf den Sound von CAROLIN NO einlässt, gibt es immer wieder neue Facetten in der Musik und den Texten des sympathischen Paares zu entdecken.
Auf CD wie auch bei Konzerten: Musik auf höchstem Niveau, in unvergleichlich intimer Stimmung...
Caro Obieglo: Gesang, Klavier, Akkordeon
Andreas Obieglo: Klavier, Gitarre, Gesang, Ableton Live"
(Pressetext)

Wir wissen ja, dass Musik nicht selten verschlungene Wege geht. So lange, bis sie rein zufällig auf dankbare Hörer und/oder Fans trifft. Man sitzt also gerade in einem audiophilen Hörstudio in Haßfurt/Main, um sich teuren, aber wirklich fantastisch klingenden englischen Edellautsprechern mit entsprechend gut aufgenommenen Musikproduktionen hinzugeben (B & W). Es erscheint im Verlauf der Hörsitzung ein Mann, der sich als Tonmeister outet. Beiläufig erfährt man, dass er maßgeblich an einem Projekt mit Nachwuchssänger/innen aus Unterfranken mitarbeitete: "Sounds & Visions", das von "MainPop", einer Einrichtung des Bezirks Unterfranken initiiert wurde. Schnell wurde die CD in den sündteuren CD-Spieler eingeschoben und man lauschte andächtig den wunderschönen Stimmen, traumhaften Arrangements und der fantastischen Klangqualität. Der anwesende Deutschlandvertreter der besagten Lautsprecherkomponenten war so begeistert, dass er spontan die CD kaufte. Der Tonmeister holte dann auf Drängen der Anwesenden einige Exemplare mehr aus seinem Wagen und die allgemeine Begeisterung steckte so an, dass auch ich spontan zugriff. Vor allem die mit Caro Weißenberg und Andreas Obieglo eingespielten Stücke gefielen mir und hier besonders "The Blackbird's Song". Betörend schön! Schade, dass es ausgerechnet hiervon kein Hörbeispiel gibt. Egal - so wird die Neugierde noch größer ... Einfach die CD bestellen und dafür gibt es andere Hörproben auf ihrer Website. Äußerst interessant ein Videoclip von den Arbeiten im Aufnahmestudio zu "Sounds & Visions" hier ...
Caro Weißenberg (Gesang) und Andreas Obieglo (Klavier) arbeiten seit November 2005 als Duo zusammen. Im gleichen Jahr veröffentlichten sie Ihre erste CD "Caro Weißenberg_Andreas Obieglo" mit Coversongs, die durch einfühlsame Interpretation eine faszinierende Stimmung verbreiten und neue Blickwinkel auf die einzelnen Tracks eröffnen. Ende 2007 folgte eine zweite CD unter dem Namen "CAROLIN NO ". Ihr Fach haben sie von der Pike auf gelernt. Das spürt man bei jedem Atemzug. Wer sie live erleben möchte, sollte immer wieder mal ihre Websites anklicken für neue Tourtermine anklicken.
Und eines sei nicht verschwiegen: Den oben einkopierten Pressetext kann man Buchstabe für Buchstabe dick unterstreichen ...
Gerd Müller (April 2008)
Biografie Caro Weißenberg_Andreas Obieglo |
Caro Weißenberg studierte zunächst klassischen Gesang an der Berufsfachschule für Musik Bad Königshofen. danach begann ihre Ausbildung im Fach Jazz-Gesang an der Hochschule für Musik in W ürzburg bei Reinette v. Zijtveld. Nach Abschluss der Studiengänge Diplom-Musiklehrer und Diplom-Musiker studierte sie zusätzlich Komposition bei Chris Beier. Neben ihrer Tätigkeit als Sängerin lehrt Caro Weißenberg derzeit Gesang an der Universität Nürnberg-Erlangen.
Andreas Obieglo besuchte das Music College Regensburg und begann danach sein Studium an der Hochschule für Musik in Würzburg. Er studierte Klavier und Komposition bei Tine Schneider, Eva-Maria May und Chris Beier. Andreas ist im Studio und in Konzerten für zahlreiche Projekte tätig (Markus Rill, Jazzband des Stadttheaters Würzburg, Jazz ohne Strazz …). Im Herbst 2004 war er für das Berliner Label »Homeground« mit deren Künstlern (Mellow Mark, Culcha Candela …) auf Deutschlandtournee. Andreas Obieglo arbeitet außerdem als Klavierlehrer an der städtischen Musikschule Walldürn.
CAROLIN NO – das sind die Sängerin Caro Weißenberg und der Pianist Andreas Obieglo. Caro und Andreas lernten sich während ihres Studiums an Hochschule für Musik in Würzburg kennen und arbeiten seit mehreren Jahren zusammen.
Nach ihrem Coveralbum aus dem Jahr 2005 veröffentlichen sie nun unter dem Namen CAROLIN NO ihr erstes Album mit eigenen Kompositionen.
Produziert wurde das Album von Michael Hanf im Kraftstrom Musikstudio in Würzburg.
Wie lässt sich der Sound von CAROLIN NO beschreiben?
Die Musik ist eine Kombination aus dem einfühlsamen Spiel von Andreas und dem unter die Haut gehenden Gesang von Caro.
„Während der Entstehungsphase des Albums haben wir uns sehr intensiv mit minimalistischer Ästhetik auseinandergesetzt. Es geht in unserer Musik immer auch um die Töne, die wir nicht spielen und in unseren Texten um die Dinge, die wir nicht sagen.“
Auch auf der Bühne setzen CAROLIN NO ihr Konzept konsequent um, sie bestreiten ihre Konzerte zu zweit. Elektronische Elemente und Videoanimationen fügen sich wie selbstverständlich in die Performance ein.
„Uns ist klar geworden, dass unsere Musik nicht viel mehr braucht als Stimme und Klavier.“
Wer die Beiden bereits im Konzert erlebt hat wird dies nur bestätigen.
Es ist erstaunlich, wie viel wenig sein kann.
Wie entstand der Name 'Carolin no'? |
Ich rätselte herum, wie wohl der Name "CAROLIN NO " entstanden sein könnte, der erstmals die zweite CD des Duos mit ausschließlich Eigenkompositionen ziert. Gut, dass der Vorname der Sängerin eine Rolle spielte, lag nahe. Aber sonst ... Daher gab ich die Frage an Andreas Obieglo weiter. Seine Antwort:
"Da ist natürlich der Bezug zu Caro's Vornamen.
Wir haben beide eine starke Affinität zu Skandinavien und skandinavischer Musik. Das "no" könnte also auch für Norwegen stehen, wir haben uns ja auch extra eine norwegische Domain gekauft ...
Auf dem Beach Boys Album "Pet Sounds" gibt es ein Stück mit dem Titel "Caroline, No". Diese Platte hat mir zu Beginn meines Studiums mein wichtigster Mentor ans Herz gelegt. Ein Meisterwerk und eine unserer Lieblingsplatten."
Der Bezug zum genialen "Pet Sounds"-Album ist Wasser auf meine Mühlen. Zählt es doch auch zu meinen Lieblingsscheiben ...

© Knud Dobberke
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Die zweite CD „Carolin no“
Klar, werden nicht wenige denken: Er MUSS ja alles positiv sehen, ist ja schließlich eines seiner Juwelen. Doch - eine Rezension lebt vom subjektiven Empfinden, kann gar nicht objektiv sein. Zum Glück. Aber klar ist auch, dass ich durchaus kritisiere, wenn es angebracht ist. Bei dieser CD bin ich einfach sprachlos. Ich habe sie etliche Male gehört. Natürlich über recht gute Lautsprecher. So würde man jede Unebenheit, jeden Fehler bei der Produktion sofort heraushören. Ich habe es fast schon vorweggenommen: Die Produktion ist jenseits aller Kritik. Audiophile Klangästhetik. Das Inlet in modernem einfallsreichen Design gehalten. So wie die Websites des Duos.
Zu den Songs. Die weitgehende Reduzierung auf eines der schönsten Musikinstrumente, dem Klavier, der Verzicht auf überladenes Orchesterarrangement haben sich gelohnt. Andreas Obieglo spielt dieses Instrument wunderbar sensibel. Seine unaufdringliche, präzise Spielweise ist ein Genuss. Feine Melodienstrukturen ziehen sich durch die 11 Eigenkompositonen, die nicht selten mit raffinierten, dezent eingesetzten Klangeffekten überraschen. So wird nichts überdeckt und die Stimmen von Caro und Andreas können sich voll entfalten. Wobei natürlich die von Caro dominierend ist, sein muss. Auf den meisten Stücken ist sie solo zu hören. Nicht umsonst ist sie ein großes Talent. Und das spielt sie voll aus. Schon zu Beginn, bei „Crystal Ball“, mit rythmischer Einleitung und behutsam wenig Text. Dafür aber Worte, die auch durch längere Zwischenpausen faszinieren. „The Blackbird’s Song“ ist im Gegensatz zur CD „Sounds & Visions“ neu eingespielt worden. Quasi unplugged. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, welcher ich den Vorzug geben soll. Jede der beiden Versionen hat ihren eigenen Reiz. Alle Titel der CD sind gut aufeinander abgestimmt und abwechslungsreich aneinandergereiht. Ein Song geht absolut unter die Haut: „Rain rain go away“. Hier zeigt Caro Weißenberg noch mehr, wie viel Gefühl in ihrer Stimme liegt. Ein Gänsehautsong, der nachwirkt. Kurz und gut, diese CD ist einfach hervorragend!
Die erste CD mit Coversongs "Caro Weißenberg_Andreas Obieglo" ist nicht minder hervorragend interpretiert und arrangiert. Doch das Werk mit Eigenkompositionen des Duos „Carolin no" ist ein besonders ermutigender Anfang. Musikalisch wie textlich. Nur, wer spielt diese Songs in unserem Mainstream-Zeitalter? In meinem Fall war es ein großer Zufall, auf das Duo zu stoßen. Es ist zum Verzweifeln, denn solchen Talenten muss mehr Gehör verschafft werden. Auch in visuellen Medien.
Gerd Müller, 23.04.2008 |

Andreas hatte mal lange Haare :-) |